Gymnasium St. Georgen: So viel Gründergeist steckt in diesen Schülern

Glückliche Gesichter sind bei den Teilnehmern des Deutschen Gründerpreises während der Siegerehrung der Sparkasse Schwarzwald-Baar zu sehen.
Sparkasse Schwarzwald-Baar/Michael Pohl„Mutig denken, kreativ werden und Zukunft gestalten“ lautet das Motto des Deutschen Gründerpreises für Schüler, der seit 1999 jährlich ausgelobt wird.
Dabei handelt es sich um ein Praxisprojekt, bei welchem die Wirtschaft und das Unternehmertum spielerisch erlebt wird. Ziel ist es, dass die jeweiligen Teams eine Start-up-Gründung ausarbeiten und simulieren.
Bundesweit nahmen 3200 Schüler in 770 Teams an dem Wettbewerb teil. Im Geschäftsgebiet der Sparkasse Schwarzwald-Baar hatten sich 19 Teams angemeldet, von denen sich letztlich zwölf Gruppen für das Ranking qualifiziert haben.
Diese Teams wurden nun in der Sparkasse in Villingen für ihre herausragenden Ideen für Start-up-Unternehmen ausgezeichnet. Besonders hervorzuheben sind die besten drei Teams, die allesamt vom Thomas-Strittmatter-Gymnasium in St. Georgen kommen. Diese jungen Talente haben durch ihre kreativen und durchdachten Konzepte nicht nur die Jury überzeugt, sondern auch gezeigt, dass die Zukunft des Unternehmertums in guten Händen ist, heißt es in der Mitteilung.
Die Gewinner
Die Gewinner im Überblick: Platz eins: Team „Aqua-Fusion“ mit den Schülern Julian Simon, Falk Neuberger, Niklas Reuter, Yannis Fischer und Tim Kremann simulierte die Gründung eines Unternehmens, dessen Hauptprodukt eine innovative Wassertrinkflasche ist, welche das Wasser durch entsprechende Technik immer frisch und individuell mit Kohlensäure anreichert. Mit dieser Idee und ihrem Businessplan landeten die Schüler des Thomas-Strittmatter-Gymnasiums sogar bundesweit auf Platz 17. Platz zwei belegte das Team „bluepanter“ mit den Schülerinnen Alina Schlegel, Mia Hrustic, Marina Jaeckle und Hannah Tillack. Sie entwickelten eine mobile Kleiderstange. Dabei handelt es sich um eine Shoppingtasche, die die bekannten Plastikkörbe in Modegeschäften ersetzen soll. Das Produkt der Schülerinnen des Thomas-Strittmatter-Gymnasiums verspricht handlicher, geordneter und nachhaltiger zu sein als die bisher bekannten Körbe.
Vor Lärm schützen
Platz drei sicherte sich das Team „Adaptive Plugs“ mit Manuel Bösinger, Celestino Seifert, Sophia Sommer und Felix Huber. Die Schüler entwickelten In-ear-Kopfhörer, welche die Lautstärke in der Umgebung regulieren. Dabei geht es nicht wie bei normalen Kopfhörern darum, Musik zu hören, sondern sich vor schädigenden Lautstärken zu schützen. Das Besondere: Die Kopfhörer lassen wichtige Geräusche, wie beispielsweise Bahngleisansagen oder ähnliches durch.
Die Preisverleihung war nicht nur eine Anerkennung für die herausragenden Leistungen der Teilnehmer, sondern auch eine Inspiration für zukünftige Gründer.