Gemeinderat Furtwangen
: Bürgervertreter befürchten eine Bauverzögerung

Christian Marzahn vom Bauamt gibt jedoch Entwarnung: Die Arbeiten an der Allmendstraße können nach rund zwei Wochen voraussichtlich weitergeführt werden.
Von
Stefan Heimpel
Oberndorf
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Die Sanierungsarbeiten beim aktuellen Bauabschnitt in der Allmendstraße benötigen laut Christian Marzahn vom Bauamt noch etwa ein bis zwei Wochen.

Stefan Heimpel

Vergeben wurde im Gemeinderat der Auftrag für den vierten Bauabschnitt in der Sanierung der Allmendstraße für rund 1,14 Millionen Euro an die Furtwanger Bauunternehmung Hermann. Die Kostenberechnung des Ingenieurbüros belief sich auf etwa 1,04 Millionen Euro, lag also rund 100 000 Euro darunter. Im Haushalt sind für diesen Abschnitt allerdings bereits 1,13 Millionen Euro eingestellt, also fast der Betrag aus diesem Angebot. Es gab noch zwei weitere Angebote, die aber mehr als zehn Prozent darüber lagen.

Bei der Diskussion im Gemeinderat wunderte sich Roland Thurner (UL), dass die Arbeiten für diesen vierten Bauabschnitt so spät ausgeschrieben wurden. Der aktuelle Bauabschnitt steht kurz vor der Fertigstellung, ein zügiger Fortgang der Bauarbeiten sei dadurch gefährdet. Christian Marzahn vom Bauamt erläuterte allerdings, dass es durch personelle Engpässe beim Ingenieurbüro bei der Ausschreibung eine gewisse Verzögerung gab. Er sei aber zuversichtlich, dass die Arbeiten trotzdem zügig fortgeführt werden können.

Noch kein konkretes Datum zur Fertigstellung der Allmendstraße

Inzwischen bestätigte auf Nachfrage Marzahn, dass erste Gespräche mit der Bauunternehmung stattgefunden haben. Der aktuelle Bauabschnitt werde noch etwa ein bis zwei Wochen benötigen. Es zeichnet sich allerdings bereits ab, dass voraussichtlich die Bauarbeiten dann nahtlos weitergeführt werden können. Auch im Blick auf die Sommerpause der Bauunternehmung sei dies wichtig.

Zur Fertigstellung der Allmendstraße konnte Marzahn allerdings noch kein konkretes Datum nennen. Wenn alles gut läuft und das Wetter mitspielt, könne die ganze Baumaßnahme bereits dieses Jahr abgeschlossen werden. Aber es könne auch gut sein, dass sich die Arbeiten noch bis ins Frühjahr hinziehen. Allerdings bestätigte er, dass die Tiefbauarbeiten in der Allmendstraße zum Jahreswechsel abgeschlossen sein müssten.

Straßennutzung beim Narrentreffen möglich

Die Allmendstraße könne wegen abschließender Arbeiten wie Teerdecke oder Pflasterarbeiten noch nicht freigegeben werden. Er gehe aber davon aus, dass auf jeden Fall die Allmendstraße von der Narrenzunft für die Umzugsaufstellung beim großen Narrentreffen genutzt werden kann, sagte Marzahn. Bei der Vorstellung des Narrentreffens im Gemeinderat hatte Zunftmeister Dirk Friese deutlich gemacht, dass ein Verzicht auf die Allmendstraße für die Umzugsorganisation große Schwierigkeiten bedeuten würde. Nun zeichnet sich aber ab, dass der Umzug wie geplant vorbereitet werden kann.

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