Freibad und Skilift in Schönwald: Das ist die Entwicklung bei den Nutzern

Beliebt nicht nur bei Familien: das Schönwälder Naturfreibad.
Enrico Faustmann- Schönwald meldet Bilanz zu Naturfreibad und Dobel-Skilift – Fokus auf Nutzung und Einnahmen.
- Naturfreibad: 4051 zahlende Besucher, zuvor 5328; Saisonkarten nur einmal erfasst.
- Trotz schwachem Sommer stieg der Erlös aus Saisonkarten um rund 2000 Euro – neuer Rekord.
- Dobel-Skilift: 21 Betriebstage mit 19.852 Euro Einnahmen, davon knapp 16.000 aus Saisonkarten.
- Vergleich: Weißenbachlift mit 68 Tagen deutlich stärker; Gespräch über Saisonkarten geplant.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Das Freibad, das im Jahr 2019 nach längerer Umbauphase als Naturfreibad wiedereröffnete, ist im Sommer ein wichtiger Treffpunkt für Jung und Alt und vor allem bei Familien sehr beliebt.
Die reinen Besucherzahlen klingen nicht spektakulär, was allerdings auch auf die Saisonkarte zurückzuführen ist. Da es kein Zählsystem gibt, werden die Saisonkarten nur einmal erfasst, egal wie häufig der Inhaber damit „baden geht“, hieß es in einer Sitzung des Gemeinderates. So sind es also vor allem die Tageskarten, die erfasst werden.
Der Sommer 2025 war eher einer der bescheideneren, mit häufigen Regentagen. So fiel die Anzahl der gesamt verkauften Karten gegenüber dem Vorjahr deutlich zurück: 4051 zahlende Besucher gegenüber 5328 in 2024. Dem gegenüber stand ein Einnahmerekord an Saisonkarten: Mit rund 2000 Euro Plus generierte die Saisonkarte ein Wachstum von rund 48,4 Prozent – was letztlich einen neuen Einnahmerekord bedeutete.

Der Dobel-Skilift in Schönwald.
Hans-Jürgen KommertDem gegenüber stand der Dobel-Skilift, in unmittelbarer Nachbarschaft. Auch hier war die Saisonbilanz Thema im Gemeinderat. Lediglich 21 Betriebstage führten zu Einnahmen von 19.852 Euro, davon kamen allein knapp 16.000 Euro aus Saisonkarten – gegenüber 2024 ein Minus von deutlich mehr als 50 Prozent. Verglichen mit dem Weißenbachlift, dessen Betreiber Simon Hettich ebenfalls anwesend war, fiel der Dobellift deutlich zurück.
Auch Schonach mit nur sogar acht Öffnungstagen verblasste gegen die 68 Tage des „Weißenbach-Gletschers“ – bei allerdings enormem Aufwand. Der freiwillige Loipenbeitrag erbrachte Simon Hettich, stellte die Zusammenarbeit mit den beiden Gemeinden nicht infrage – allerdings war er der Meinung, dass man wegen der Saisonkarten „mal zusammensitzen“ sollte. In der derzeitigen Form lege er deutlich drauf. Dazu signalisierte der Bürgermeister Gesprächsbereitschaft. Das Gremium nahm die Zahlen zur Kenntnis.