Feuerwehr in Buchenberg
: Große Freude über das neue Fahrzeug

Beim Tag der offenen Tür der Feuerwehrabteilung Buchenberg gab es einen Rückblick auf das 85-jährige Bestehen sowie die Einweihung des An- und Umbaus am Feuerwehrhaus.
Von
Karlheinz Hoffmann
Oberndorf
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Abteilungskommandant Erich Dieterle, Pfarrerin Gabriele Mayer, Bürgermeister Fritz Link, Gesamtkommandant Martin Ochs und Ortsvorsteher Roland Meder mit dem geweihten Fahrzeug der Feuerwehr.

Karlheinz Hoffmann

Abteilungskommandant Erich Dieterle konnte neben Bürgermeister Fritz Link, Ortsvorsteher Roland Meder und Gesamtkommandant Martin Ochs zahlreiche Kameraden der anderen Abteilungswehren sowie Einwohner begrüßen.

Er gab einen Rückblick auf die 85-jährige Geschichte der Wehr, die am 26. August 1940 ihre Gründung hatte. Viele Herausforderungen waren bei den Feuerwehraufgaben zu bewältigen. So gab es sechs Großbrände.

Die Jubiläen zum 50- und 75-jährigen Bestehen wurden von allen bestens bewältigt. Der Jahrtausendwechsel verlief ohne digitalen Crash, wie er im Vorfeld befürchtet wurde.

Orkan Lothar richtet viele Schäden an

Ein paar Tage zuvor war die Aufmerksamkeit eher auf den Orkan Lothar gelenkt. Von 11 Uhr bis in die Nacht galt es, Sturmschäden zu beheben.

Im geselligen Bereich gab es viele schöne Stunden. Besuche bei befreundeten Wehren gehörten dazu – ebenso wie Grillabende der eigenen Wehr. Auch ein alter Brauch wurde wieder belebt. Das Säcklestrecken kam bei Axel Fichter auf Grund des Nachwuchses in seiner Familie zum Tragen.

1975 veranstaltete die Wehr mit großem Erfolg ein Volkswandern. Erfreuliches gibt es aus jüngster Vergangenheit zu berichten. Elf junge Männer versehen seit Juni ihren Dienst in der Wehr.

1988 bekam die Wehr ein neues LF8-Löschfahrzeug. Dieses musste bis 2020 seinen Dienst verrichten bis es durch ein MLF-Fahrzeug ersetzt wurde. Auf Grund von Corona hat sich alles ein bisschen verschoben. So erfolgte die Weihe des Fahrzeuges erst im Rahmen des Tages der offenen Tür durch Pfarrerin Gabriele Mayer.

Ein Mannschaftstransportwagen wird nach geplanten 35 Monaten Lieferzeit im Herbst 2026 den Fuhrpark ergänzen. Da durch das neue Fahrzeug das Feuerwehrhaus zu klein wurde, erfolgten umfangreiche Umbaumaßnahmen, die auch sanitäre Anlagen sowie den Treppenaufgang umfassten.

Kostensteigerung bei Umbauarbeiten

Bürgermeister Fritz Link rief noch einmal die Planungen bis zur Fertigstellung in Erinnerung. Letztendlich gab es eine Kostensteigerung. Er dankte den Wehrmännern für ihren jahrelangen uneigennützigen Dienst am Nächsten. „Werte wurden mit Erfolg gelebt mit Blick auf unser aller gelebtes Gemeinwesen“, so der Bürgermeister.

Ortsvorsteher Roland Meder war beeindruckt von der Zeitspanne, die seit Gründung vergangen ist. Er wünschte den Wehrleuten für die Zukunft „ein herzliches Glückauf“.

Glückwünsche für die Zukunft

Gesamtkommandant Martin Ochs wünschte sich ein gutes Miteinander verbunden mit Glückwünschen für die Zukunft. Pfarrerin Gabriele Mayer übernahm die Weihe des Fahrzeugs und des Feuerwehrhauses. Symbolisch überreichte sie einen Schlüssel.

Die Besucher konnten bei Führungen das umgebaute Feuerwehrhaus begutachten. Auch die umfangreiche Bestückung des neuen Fahrzeugs konnte in Augenschein genommen werden.

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