Feuerwehr Gremmelsbach
: Drohnenteam meistert besondere Einsätze

Moderne Technologien spielen eine immer größere Rolle bei der Feuerwehr, was sich bei der Abteilung Gremmelsbach der Triberger Feuerwehr mit dem Einsatz leistungsfähiger Drohnen, aber auch besonderer Fahrzeuge widerspiegelt.
Von
Hans-Jürgen Kommert
Oberndorf
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Gesamtkommandant Martin Schätzle und Ortsvorsteher Helmut Finkbeiner (hinten, von rechts) mit den Geehrten und Beförderten (von links): Robin Schneider, Peter Finkbeiner, Abteilungskommandant Robin Bertsche, Fabian Dold, Andreas Nock und dem stellvertretenden Abteilungskommandanten Raphael Schwer

Hans-Jürgen Kommert

Abteilungskommandant Robin Bertsche ging in der Hauptversammlung auf besondere Einsätze ein. Derzeit wird ein Rollcontainer für die Drohnen aufgebaut. Neben vielen Anwesenden der 24 Personen starken Abteilung konnte Bertsche mit Daniel Forwig den Feuerwehrbeauftragten der Stadt, Ortsvorsteher Helmut Finkbeiner mit Ortschaftsratsmitgliedern, Gesamtkommandant Martin Schätzle und den stellvertretenden Triberger Kommandanten Harald Harter begrüßen.

Einsätze Schon der erste von „nur“ acht Einsätzen stellte eine Besonderheit dar. Es war der Bauern-Großprotest in Triberg, bei dem sich die Gremmelsbacher Wehr mit dem Drohnenteam einbrachte und die Demo stets im Blick hatte. Auch der zweite Einsatz in der Fasnetzeit war besonders – eine als eingeklemmt gemeldete Person war nach einem Aufprall an einem Strom-Mast „auf der Flucht“. Auch beim dritten Einsatz fehlte der Fahrer, der an seinem Kleintransporter die komplette Vorderachse verloren hatte.

Zudem war die Gremmelsbacher Wehr Teil eines Transports mit Sandsäcken, die der Landkreis der Stadt Biberach an der Riß zum Schutz vor Überschwemmung zur Verfügung stellte. Am Nikolaustag hätte die Truppe einen Baum auf der Obertalstraße beseitigen sollen – hier aber war ein „Zivilist“ schneller. Daneben waren die Drohnen zweimal bei der Kitzrettung unterwegs. Rund 100 Einsatzstunden waren zu verzeichnen. Die Drohnengruppe machte zudem mit neun Kameraden den Drohnenführerschein, dazu hatte sich auch seitens des DRK Uwe Böttcher eingefunden, was ebenso 200 Stunden erbrachte.

Guter Ausbildungsstand

Schanzenlauf Im Rahmen des 150. Geburtstags der Schonacher Feuerwehr bewiesen neben Bertsche weitere Kameraden Kondition mit guten Plätzen beim „Schanzenlauf“.

Ausbildung Um einen guten Ausbildungsstand zu erhalten, wurden 25 Dienstabende und 25 Sonderdienste durchgeführt. Die 24 Mitglieder (Durchschnittsalter 33 Jahre) waren 1200 Stunden zugange.

Veranstaltungen Erneut stattfinden konnte der „Tag der Feuerwehr“. Beim Waldfest des Musikvereins stellte man die Nachtwache. Insgesamt kamen so 1200 Arbeits- und Einsatzstunden zusammen. Dabei war man auch bei der Gesamt-Hauptprobe bei der Grundschule Triberg und dem anschließenden Fest der Triberger Kameraden.

Berichte Der Bericht des Kommandanten wurde durch den der Schriftführerin Nadine Reuter vertieft. Kassier Markus Dold musste ein kleines Defizit in der Kasse vermelden. Für die Jugendfeuerwehr berichtete Raphael Schwer. 17 Dienstabende konnten die neun Jugendlichen nachweisen, Highlight sei die Raumschaftsprobe in Schonach gewesen.

Lob Ortsvorsteher Finkbeiner würdigte die vielfältige Arbeit – die Männer und Frauen nähmen Entbehrungen, Strapazen und sogar die Gefahr für Leib und Leben auf sich – für die Gemeinschaft. Grußworte sprachen Gesamtkommandant Martin Schätzle, Nußbachs Abteilungskommandant Patrick Hettich, Daniel Dresp seitens der Vereine und auch DRK-Vorsitzender Georg Wiengarn.

Verdiente Mitglieder gewürdigt

Ehrungen und Beförderung Die Floriansmedaille der Stadt in Gold erhielt Hauptfeuerwehrmann Peter Finkbeiner für 20 Jahre Dienst, für zehn Jahre wurde Andreas Nock mit der Floriansmedaille in Bronze ausgezeichnet. Mit dem Ehrenzeichen des Landes in Bronze und der Floriansmedaille in Silber wurden Fabian Dold und Raphael Schwer geehrt. Fabian Dold wurde zum Löschmeister befördert.

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