Feuerwehr berichtet über Einsätze
: Warum der Lottoschein bei einem Unfall in Königsfeld besonders wichtig war

Die Abteilung der Freiwilligen Feuerwehr im Kernort hatte im vergangenen Jahr deutlich weniger Einsätze zu verzeichnen. Zuwachs gab es durch Quereinsteiger und den Nachwuchs.
Von
Karlheinz Hoffmann
Oberndorf
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Abteilungskommandant Christoph Schwager (von links) mit den Beförderten und der neuen Jugendwehrleitung Florin Ciuhan, Lucas Storz, Robin Gilbert, Florian Kieninger und Svea Bauer.

Karlheinz Hoffmann

Abteilungskommandant Christoph Schwager erwähnte in seinen Ausführungen, dass es 28 Einsätze gab. Das waren 19 weniger als im vergangenen Jahr. Erfreulich für die Abteilung war, dass fünf neue Mitglieder dazu kamen, hiervon zwei aus der Jugendwehr.

Rückblick „Eine gemeinsame Probe mit der Abteilung aus Erdmannsweiler, mit der wir ja inzwischen unter einem Dach untergebracht sind, verlief sehr realistisch“, so Schwager. Die Sportgruppe nahm am Schanzenlauf in Schonach teil. Beim Gemeindejubiläum war die Abteilung im Kernort für die Brandwache zuständig. Bei der Baumpflanzchallenge gab es eine Nominierung der Abteilung Fischbach. Ein Apfelbaum steht nun am Standort des neuen Gerätehauses.

Probe Eine große Probe stand im Oktober in Burgberg an. Hier waren die Abteilungen aus Burgberg, Weiler, Erdmannsweiler und Königsfeld im Einsatz bei der Friedrich-Schiller-Grundschule. Die Drehleiter aus St. Georgen und die Führungsgruppe C waren vor Ort. Nach der Evakuierung der vier Klassen nahm sich das DRK den Kindern an.

Zehn Türöffnungen

Einsätze Schriftführer Florian Kieninger ging näher auf die Einsätze ein. Drei davon waren kleineren Bränden geschuldet. Zu technischen Hilfeleistungen wurde die Wehr sechs Mal gerufen. Bei zehn Türöffnungen wurde die Wehr zur Hilfe gebeten. Hierbei gab es innerhalb von zwei Wochen drei Mal an der gleichen Tür Hilfe. Letztendlich musste jedes Mal auch das Schloss gewechselt werden. Nach der Rettung einer eingeklemmten Person bei einem Verkehrsunfall galt ihre Sorge dem Lottoschein auf dem Beifahrersitz.

Die Einsätze verteilten sich über das ganze Jahr mit Schwerpunkt auf die Monate Juni und Juli. 16 Mal am Tag und zwölf Mal in der Nacht wurde die Wehr alarmiert.

Jugend Der neue Jugendwart Robin Gilbert berichtete von einem Jahr, das geprägt war von zahlreichen Übungen, Veranstaltungen und Aktivitäten. Die feuerwehrtechnische Ausbildung und auch die Kameradschaft standen hier im Fokus. Das Zeltlager des Kreises war ein Höhepunkt. Zum Jahresende gab es die Aktion „24 Stunden-Dienst“. Hier konnten die Jugendlichen realitätsnah den Alltag einer Berufswehr erleben. Robin Gilbert will mit seinem Stellvertreter Florian Kieninger die erfolgreiche Arbeit seines Vorgängers Torsten Bauer fortführen und weiterentwickeln.

Größte Bürgerinitiative

Bürgermeister Fritz Link bezeichnete die Feuerwehr als größte Bürgerinitiative, die es gibt. Erfreulich sei für den Kernort, dass hier fünf neue Mitglieder die Abteilung verstärken. Die Kooperation mit Erdmannsweiler und die Zusammenarbeit mit den anderen Abteilungen scheine zu funktionieren. Dies zeige sich auch bei den gemeinsamen anspruchsvollen Übungen.

Michael Fuss, stellvertretender Gesamtkommandant, und Uwe Kammerer sind auf der Suche nach einem Gesamtkommandanten. Zur Feuerwehrarbeit meinte er: „Wir heißen zwar Feuerwehr, aber die wenigsten Einsätze betreffen den Brandschutz. Technische Hilfeleistungen stehen im Vordergrund.“

Beförderungen Florin Ciuhan, Florian Kieninger, Justus Storz und Lucas Storz wurden zu Feuerwehrmännern und Svea Bauer zur Feuerwehrfrau befördert. Die anwesenden Mitglieder stimmten der neuen Führung bei der Jugend mit Robin Gilbert und Florian Kieninger zu.

Ausblick Mit der Bekanntgabe zweier Termine schloss die Versammlung. Ein Feierabendhock ist am 10. oder 11. Juli geplant. Ein Ausflug am 26. September soll nach Augsburg ins Feuerwehrmuseum führen.

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