Fasnet in Burgberg: Ball der Bettelwieber – das sind die Bilder

Die Damen der Bettelwieber interpretieren einen Hit von Wolfgang Petri.
Karlheinz HoffmannDer „Silber-Gold-Ball“ der Burgberger Bettelwieber begeisterte mit seinem Programm. Showtanz, Sketche, Damen- und Männerballett sowie Guggemusiker waren zu sehen.
Der Chef der Bettelwieber, Roland Weisser, freute sich über eine komplett gefüllte Turnhalle. Unter den Gästen befanden sich auch einige befreundete Zünfte.
Mit der nachgespielten Sage des Weiberzahnes startete das dreistündige Programm. Die Bettelwieber hatten eine Neufassung einstudiert. Die Rhetorik war an die heutige Zeit angepasst. Eine Abstimmung erbrachte, dass sich die Mehrheit aber lieber die Beibehaltung der Sage in der Urfassung wünschte.
Die Kinder der Bettelwieber hatten als Räuberbande einen Tanz einstudiert. Hier war auch eine Zugabe gefordert.
Hopfen-Hüpfer bieten eine Tanzeinlage
Ihren ersten öffentlichen Auftritt hatten die Hopfen-Hüpfer mit ihrer Tanzeinlage. Die jungen Männer hatten hier auch akrobatische Elemente eingebaut, die begeisterten. Jasmin Burgbacher hatte die Fäden bei der Einstudierung in der Hand.
Das Damenballett „Petri Silbermetall“ der Bettelwieber interpretierte einen Hit des Schlagerstars. Stimmung pur herrschte im Anschluss beim Auftritt der Guggemusik Ohrwürmer aus Fischbach.
Trommlerwieber der Glonki aus Villingen
Die Trommlerwieber der Glonki aus Villingen waren erstmals zu Gast in Burgberg. Dass sie nicht nur trommeln können, bewiesen sie sehr eindrucksvoll bei ihren Gesangseinlagen.
Kostüm in Anlehnung an die 1920er-Jahre
Ein Hingucker für die Besucher waren die jungen Damen der Garde der Narrenzunft Fischbach. Roland Weisser hatte bei der Anmoderation nicht zu viel versprochen. In ihrem Kostüm in Anlehnung an die 1920er-Jahre zeigten sie eine perfekte Tanzeinlage, die mit ihrer Choreographie begeisterte.
Die Männer der Bettelwieber präsentierten ein Männerballett. Sie waren als Schwäne auf der Bühne zu sehen.
Zum Schluss gab es beim Ball der Bettelwieber in Burgberg noch mal Guggemusik pur mit „Hättä Lila“ aus Villingen. Wer Lust hatte, konnte nun noch das Tanzbein schwingen. Die Musik dazu lieferte „Fritz der Neckarbue“.