Café Sapel in Königsfeld
: „Eines der schönsten Kaffeehäuser der Region“

Sein 160-jähriges Bestehen feierte das Café Sapel am Wochenende. Dabei wurden langjährige Mitarbeiterinnen geehrt.
Von
Stephan Hübner
Königsfeld
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Langjährige Mitarbeiterinnen wurden beim Jubiläum geehrt (von links): Heinz-Martin Sapel, Inge Sapel, Werner Rottler, Helga Eberlein, Simone Eigeldinger, Monika Jais, Reinhard Sapel, Fritz Link.

Langjährige Mitarbeiterinnen wurden beim Jubiläum geehrt (von links): Heinz-Martin Sapel, Inge Sapel, Werner Rottler, Helga Eberlein, Simone Eigeldinger, Monika Jais, Reinhard Sapel und Fritz Link.

Stephan Hübner
  • Café Sapel feierte am Wochenende sein 160-jähriges Bestehen in Königsfeld.
  • Geehrt wurden langjährige Mitarbeiterinnen wie Helga Eberlein, Simone Eigeldinger und Monika Jais.
  • Redner würdigten Beständigkeit: Das Haus überstand Brände 1833 und 1892 und wurde neu errichtet.
  • Die Familie führt den Betrieb über fünf Generationen – Inge und Reinhard Sapel leiten das Café.
  • Bürgermeister Fritz Link lobte das Café als eines der schönsten Kaffeehäuser der Region.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Inge Sapel, die mit Sohn Reinhard den Betrieb führt, erinnerte an „fünf Generationen mit Höhen und Tiefen, Niedergang und Aufschwung“. Die Familie sei überzeugt gewesen, dass die Sache mit Gottes Hilfe gelingen könne. Sie freute sich über den Besuch treuer Gäste und erinnerte an Mitarbeiterinnen, die täglich im Einsatz sind.

Bürgermeister Fritz Link sprach von einem außergewöhnlichen Jubiläum, bei dem die Familie immer wieder neue Akzente setzte. Er erinnerte an Christoph Jacob Friedrich Sapel, der 1866 den Tannenhof gekauft, und dort eine Bäckerei, Konditorei und Schokoladenfabrikation errichtet hatte.

Rückschläge bewältigt

Auch gründete die Familie Sapel 1880 den ersten Pensionsbetrieb. Rückschläge wurden laut Link mit bewundernswerter Ausdauer, unternehmerischem Engagement und enormem Durchhaltevermögen bewältigt, so Brände 1833 und 1892, jeweils mit Neuerrichtung des Gebäudes. Das Café habe sich zu einer Institution und einem Pfeiler des Kurbetriebs entwickelt.

1911 wurde der Betrieb aufgeteilt, 1965 übernahmen Inge und Heinz-Martin Sapel den Betrieb „mit Verantwortungsbewusstsein für die Ortsentwicklung“. Heinz-Martin kehrte gar aus dem Ruhestand zurück, und baute mit Reinhard das Café im Jugendstil um.

Link lobte „eines der schönsten Kaffeehäuser der Region, das sich zum Ort von Begegnung und Miteinander entwickelte, mit einer Atmosphäre, die ihresgleichen sucht“.

Zahlreiche Wegbegleiter waren zur Jubiläumsfeier anwesend.

Zahlreiche Wegbegleiter waren zur Jubiläumsfeier anwesend.

Stephan Hübner

Hinter dem Jubiläum stünden lange Tage und viele, sicher nicht immer einfache Entscheidungen, so Werner Rottler, Präsident der Handwerkskammer Konstanz. Dass das Unternehmen zwei Weltkriege überlebte, spreche für Beständigkeit und Meisterleistung, es sei ein Ort zum Reden, Schauen und Genießen.

Langjährige Mitarbeiterinnen

Albert Schweitzer habe dort eingekauft. Solch handwerkliche Qualität entstehe nicht durch Zufall, sondern durch Menschen. Qualität dürfe aber nicht erst dann auffallen, wenn es sie nicht mehr gebe. Rottler ehrte mit Helga Eberlein, Simone Eigeldinger und Monika Jais Mitarbeiterinnen, die über ein Jahrzehnt dabei sind, und überreichte Reinhard Sapel eine Ehrenurkunde.

In einer beeindruckenden Zeitspanne habe sich vieles geändert, geblieben sei die Bereitschaft, Menschen mit Ausdauer zu dienen, so Gemeindediakonin Gabriele von Dressler. Die evangelische Gemeinde sei sehr dankbar für die Verbundenheit der Familie mit dem Gemeindeleben als sichtbares Zeichen gelebter Verantwortung.

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Familie Sapel sei der Aufbau des Unternehmens auf fantastische Art und Weise gelungen, so Klaus Vollprecht in Vertretung von Fabian Deberling, Vorsitzender des Handels- und Gewerbevereins. Die Nachfolge sei sicher gut überlegt, so etwas gebe man nicht einfach aus der Hand.

Für die musikalische Umrahmung sorgten Jörg Sapel, Bernd Nestle und Fynn Sapel.

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