Burgzunft Hammereisenbach: Das Häs der Jüngsten sitzt

Kostümwartin Regina Honeck kleidete die jüngsten Narren der Burgzunft Hammereisenbach ein.
Praxedis DorerBei der Burgzunft Hammereisenbach geht es in großen Schritten auf die närrische Zeit zu. Geduldig warteten die Kinder und Jugendlichen, bis sie beim Einkleiden an der Reihe waren. Kostümwartin Regina Honeck hatte die Häser den Größen nach sortiert und suchte die passende Ausrüstung für jeden kleinen Narren. Insgesamt werden 22 Kinder die Umzüge bereichern. Diese beginnen schon bald. Zum Auswärtstermin fahren die Narren erstmals am Samstag, 17. Januar, nach Schabenhausen, wo die dortige Zunft ihr 50-jähriges Bestehen feiert. Am Wochenende 23. bis 25. Januar geht es zum Freundschaftstreffen der Schwarzwälder Narrenvereinigung nach Mundelfingen. Den Narrenverein in Friedenweiler besucht man am Sonntag, 8. Februar, und beim großen Rosenmontagsumzug am 16. Februar geht es zur Heimatgilde Frohsinn nach Vöhrenbach. Den Abschluss feiert die Burgzunft am 22. Februar in Weil am Rhein bei der Burefasnet.
Für die Saalveranstaltungen wollen die Aktiven wieder ein unterhaltsames Programm auf die Beine stellen. Große Vorbereitungen laufen für den Preismaskenball am Samstag, 7. Februar, wo Alleinunterhalter Lukas Leonbacher zwischen den Vorführungen wieder für Stimmung sorgen wird.
Der Zunftball am Freitag, 13. Februar, steht unter dem Motto „Die Helden von früher, frech wie nie. Bringen Chaos, Spaß und Fantasie“. Ansonsten wird zur Ortsfasnet mit Narrenbaumstellen am Schmutzige Dunschdig und Hemdglunkerumzug eingeladen, ebenso zum Umzug am Sonntag, 15. Februar, und Kinderumzug am Fasnetdienstag, 17. Februar. Beim Gschlärperabend zum Einwinken in den Aschermittwoch freut sich die Zunft auf viele Maskierte und Besucher.
Auftritt am Narrenbrunnen
Kleine Änderungen wird es bezüglich der Umzugswege geben. So startet der Hemdglunkerumzug am Schmutzige Dunschdig am Landmarkt und führt in die Sommerberghalle zum Hemdglunkerball. Der Umzug am Fasnetsonntag startet bei der Halle Kromer. Neu für die Zuschauer ist auch, dass die Tanzaufführungen nicht mehr bei der Einmündung zum Fürstenbergweg, sondern beim Narrenbrunnen gezeigt werden.