Betreuung in Gütenbach
: Außenanlage bringt deutlichen Mehrwert für Kindergarten

Mit der neuen Außenanlage hat der Kindergarten in Gütenbach deutlich an Qualität und Spielmöglichkeiten gewonnen. Kindergartenleitung und Eltern haben sich aktiv eingebracht.
Von
Hans-Jürgen Kommert
Oberndorf
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Im April 2025 liefen die letzten Arbeiten – mittlerweile ist die neue Außenanlage des Gütenbacher Kindergartens längst nutzbar. Die Bilanz der Verwaltung fällt positiv aus. (Archivfoto)

Gemeindeverwaltung Gütenbach

Bei einer Klausurtagung im Herbst 2023 hatte sich der Gemeinderat dafür ausgesprochen, die Außenanlagen des Kindergartens zu erneuern.

Im Haushalt 2024 wurde das benötigte Budget zur Verfügung gestellt. Im März 2024 erfolgte dann die Auftragsvergabe für die Tiefbauarbeiten. Die Umsetzung dauerte vom Juli 2024 bis zur Fertigstellung im Juni 2025.

Bei diesem Projekt haben sich laut Bürgermeisterin Lisa Hengstler sowohl die Kindergartenleitung mit Team als auch der Elternbeirat stark engagiert. So habe der Elternbeirat sehr erfolgreich eine Spendenaktion umgesetzt und sich bei der Bepflanzung aktiv eingebracht.

Weiterhin stellte die Auswahl der Spielgeräte eine große Herausforderung dar. Auch dabei brachten sich alle beteiligten Akteure ein. Die Spielgeräte wurden dann durch den Bauhof Furtwangen eingebaut.

Die Gesamtkosten

Die Gesamtkosten beliefen sich auf 127 109 Euro, es gab einen Förder-Zuschuss aus dem Städtebau-Programm von 45 758 Euro. Spenden wurden in Höhe von 23 964 Euro gesammelt, so dass der Anteil der Gemeinde zur Finanzierung 57 387 Euro betrug.

Der Löwenanteil der Kosten geht zu Lasten der Erd- und Tiefbauarbeiten (70 564 Euro), die Spielgeräte schlagen mit 26 160 Euro zu Buche. Kostengünstigster Teil waren die Pflanzen (646 Euro), die Umzäunung lag bei 23 448 Euro, dazu kamen Planungskosten mit 6292 Euro.

„Das Projekt hat einen deutlichen Mehrwert für den Kindergarten erwirkt, auch wenn aus Kostengründen die Umsetzung des Außenspielzimmers im Innenhof gestrichen werden musste“, freute sich Bürgermeisterin Lisa Hengstler.

Die Sache mit dem Schimmel

Im Zusammenhang mit dem Kindergarten fragte Janina Wursthorn wegen der Schimmelproblematik an. Hengstler erklärte, dass der Schimmel wohl auf einen Bereich beschränkt sei. Hier habe man teilweise die Tapete entfernt. Eine Fensterbank sei ebenfalls betroffen, diese müsse komplett erneuert werden. Im Zuge der Dachsanierung hoffe sie, die Probleme in den Griff zu bekommen. Für die Sanierung des Gebäudes habe man zwei Gewerke bereits vergeben.

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