Aufführung in St. Georgen: So lässt die Theater-AG Kindheitserinnerungen aufleben

Die Theater-AG des Thomas-Strittmatter-Gymnasiums lässt im Theater im Deutschen Haus die Erinnerungen an den Kultklassiker Michel in der Suppenschüssel wieder aufleben.
Sam FürstBereits 54 Jahre ist es her, seit 1917 die Verfilmung von Astrid Lindgrens Klassiker Michel in der Suppenschüssel uraufgeführt wurde.
Nun lässt die Theater-AG des Thomas-Strittmatter-Gymnasiums im Theater im Deutschen Haus die Erinnerungen an den Kultklassiker wieder aufleben. Unter der Leitung von Christine Buck führten die Schüler der fünften bis achten Klasse eine der Geschichten auf, die bereits seit Generationen Lachen auf die Gesichter ihrer Leser und nun auch in die des Theaterpublikums zaubert.
Das an beiden Aufführungen voll besetzte Theater war ein Zeichen dafür, wie sehr der Klassiker Jung und Alt auch noch über 50 Jahre später begeistert und zum Lachen bringt. Mit lautstarkem Gelächter belohnte Lieblingsszenen des Publikums der Aufführung waren Michels von ihm fälschlicherweise mit Typhus diagnostizierte kleine Schwester Ida, dargestellt von Klara Strissel aus der 5b, oder das klägliche Scheitern des Entfernens eines losen Zahns der jungen Magd Lina (Friederike Mendler, 7a) durch den schwedischen Lausbub aus der Stadt Lönneberga.
Laura Santalucia (7a) Hauptdarstellerin des kleinen Michel, war ebenfalls für die Gestaltung des Plakats der Aufführung verantwortlich und steuerte ein selbst gemaltes Cover für das Programmheft bei.
Auch das Sinnieren des heiratsscheuen Knechts Alfred, gespielt von Nele Rapp (7a), darüber, dass es zum Liebesglück eines jungen Paares ja wohl ausreiche, ab und zu mit der Angetrauten Kaffee zu trinken oder spazieren zu gehen, und seine davon sichtlich entgeisterte Freundin, Magd Lina, sorgten für Lacher im Publikum.
Liebevolles Bühnenbild
Das liebevoll gestaltete Bühnenbild, Michels Selbstgeschnitzte Holzfiguren und die hausgemachten Kostüme verdankt das Publikum der tatkräftigen Unterstützung der Eltern und Großeltern der Schauspielerinnen und Schauspieler. Ebenfalls ein besonderer Dank geht an das gesamte Team des Theaters für die Gastfreundschaft und liebevolle Bewirtung während der beiden mehr als gelungenen Aufführungen.