Anlaufstelle für Pflegebedürftige
: So sieht die Zukunft der Sozialstation Königsfeld aus

Die Sozialstation der Altenhilfe St. Georgen erweitert ihren Standort in Königsfeld. Der Ausbau schafft mehr Platz für das Team und bildet den Grundstein für die künftige Entwicklung.
Von
Raphael Sickinger
Oberndorf
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Die Beraterinnen Michaela Müller (von links) und Katharina Wagner, Verwaltungsleiterin Teresa King, Teamleiterin Vanessa Brucker und Pflegedienstleiter Christopher Aghaizu freuen sich über die neuen Büroräume, die eingeweiht wurden.

Raphael Sickinger

Rund 250 Patienten betreut die Sozialstation Königsfeld derzeit. Seit vielen Jahren ist sie ein wichtiger Bestandteil der ambulanten Pflege in der Region und unterstützt Menschen dabei, möglichst lange selbstständig in ihrem Zuhause leben zu können.

Ein wichtiger Schritt in der Entwicklung der Sozialstation war das Jahr 2000. Damals übernahm die evangelische Altenhilfe St. Georgen die Trägerschaft der Sozialstation St. Georgen, wodurch auch das Versorgungsgebiet in Königsfeld erweitert wurde.

Auch räumlich hat sich die Sozialstation Königsfeld in den vergangenen Jahren weiterentwickelt. 2009 wurden die Büroräume am Zinzendorfplatz eröffnet, bevor die Sozialstation neun Jahre später in die Mönchweilerstraße umzog. Dort konnten nun neue Büroräume eröffnet werden, die mehr Platz für das Team und bessere Möglichkeiten für Beratungsgespräche bieten.

In den neuen Räumen werden künftig 15 Mitarbeiter sowie Auszubildende arbeiten. Zudem stehen die Mitarbeitenden dort auch für persönliche Beratungen vor Ort zur Verfügung. Ab 1. April übernimmt Vanessa Brucker die Teamleitung in Königsfeld und wird sich gemeinsam mit dem Team den kommenden Aufgaben widmen.

Anlaufstelle für Pflegebedürftige

Für Pflegedienstleiter Christopher Aghaizu ist die Erweiterung ein wichtiger Schritt für die Zukunft der Sozialstation. Sein Ziel ist es, neben der Pflege verstärkt auf vorbeugende Maßnahmen zu setzen. Dadurch sollen Gesundheit und Selbstständigkeit der Menschen möglichst lange erhalten bleiben. Durch die erweiterten Räume soll künftig mehr Beratung für Patienten und Angehörige möglich sein.

Ein weiterer wichtiger Faktor in der Arbeit der Sozialstation in Königsfeld ist die Nachbarschaftshilfe, die sich in jüngerer Vergangenheit wieder etabliert hat und von vielen Patienten genutzt wird.

Die Pflegeeinsätze sind klar strukturiert: Morgens fahren vier Touren von 6 bis 13 Uhr, zusätzlich gibt es zwei Spät-Touren am Abend, um die Versorgung der Patienten sicherzustellen.

Auch für die Mitarbeitenden ist die Erweiterung ein voller Erfolg. Mehr Platz für das gesamte Team und wohnhafte Büroräume schaffen bessere Bedingungen für die tägliche Arbeit.

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