50 Alarmierungen: Auf diese Einsätze blickt die Feuerwehr Königsfeld zurück

Bürgermeister Fritz Link (von links) mit den Geehrten der einzelnen Abteilungen, Gebhard Ettwein, Axel Lemcke, Moritz Günther, Erich Dieterle, Christoph Schwager, Tomas Lemcke, Pascal Amann, Daniel Ohnmacht und Gesamtkommandant Martin Ochs.
Karlheinz HoffmannGesamtkommandant Martin Ochs sprach in seiner Begrüßung von einem jährlichen Feuerwehr-Familientreffen, was die Hauptversammlung in seinen Augen sei.
Rückblick So gilt es einiges zu besprechen – über das, was im abgelaufenen Jahr war und was sich als Herausforderung darstellte. 50 Einsätze gab es zu bewältigen. Die 24 Brandeinsätze und 26 technische Hilfeleistungen gliederten sich in Unfälle und Brände mit Verletzten, Türöffnungen, Alarmierungen durch Brandmeldeanlagen in großer Zahl, unklaren Gasgeruch, Wasser im Gebäude, Kraftstoff auf der Fahrbahn und einen Baum auf der Fahrbahn. Die Einsätze hatten sich auf alle Ortsteile verteilt.
Herausforderungen Die Herausforderungen im Feuerwehrdienst nehmen immer mehr zu, so Martin Ochs. So sei beim Umgang mit der Elektromobilität, den stärkeren Fahrzeugen, Brandlasten der ungesunden Art und Umweltszenarien eine andere Herangehensweise nötig. Auch das Thema Katastrophenfall allgemein sei nicht mehr so weit weg wie früher einmal.
So sei es aus seiner Sicht wichtig, dass die Grundlagen des Feuerwehrdienstes einfach sitzen müssen. Die Feuerwehrleute müssten sich aufeinander verlassen können.
Miteinander reden, nicht übereinander
Manche Entscheidungen seien nicht immer für jeden einsehbar oder gar Grund zum Ärgernis. Hierzu sein Appell: „Lasst uns miteinander reden, nicht übereinander.“ Teamarbeit sollte an vorderster Stelle stehen, so Martin Ochs abschließend.
Einsätze Der zweite Stellvertreter, Michael Fuss, rief in seinen Ausführungen einzelne Einsätze der Abteilungen in Erinnerung.
Ausbildung Mit dem Thema Ausbildung der Frauen und Männer in der Wehr hat er sich ausgiebig befasst. Hierzu sucht er nach den nötigen Lehrgängen. Die Kleiderkammer mit all seinen Bedürfnissen – wie etwa die Beschaffung – zählen weiter zu seinem Betätigungsfeld.
Jugend und Senioren Über eine äußerst erfolgreiche Arbeit in den drei Jugendwehren berichtete Torsten Bauer. In Teilen waren die derzeit 21 Jungs und elf Mädchen auch bei Veranstaltungen wie dem Kreiszeltlager unterwegs. Werner Obergfell, der Obmann der Alterswehr, ging auf deren Aktivitäten ein.
Bildersammler Für Friedrich Jäckle aus Buchenberg gab es noch eine Überraschung. Für seine langjährige Tätigkeit als Bildersammler, welche schon zwei Alben fülle, bekam er einen Geschenkkorb.
Weichenstellung für ein neues Feuerwehrgebäude
Neues Feuerwehrhaus Bürgermeister Fritz Link lobte die Arbeit der Wehr. Die Zukunftsfähigkeit sei durch die hervorragende Jugendarbeit gewährleistet. Das Jahr 2024 schreibe Feuerwehrgeschichte. Hier gab es die Weichenstellung für ein neues Feuerwehrgebäude, das vier Abteilungen beherbergen werde. In seinen Augen ist beim Personal, welches derzeit 119 Aktive zählt, ein Rückgang zu erwarten. Hier bleibe aber die Hoffnung, das Junge oder auch Quereinsteiger den Bestand wieder auffüllen könnten.
Grußwort Kreisbrandmeister Florian Vetter würdigte die Arbeit in der Gesamtwehr. Auch einbezogen hatte er die politische Kommune, die hier Investitionen in nicht unerheblicher Höhe tätige und dies auch beim neuen Feuerwehrhaus fortführe.
Polizei Seinen Dank über die gute Zusammenarbeit brachte auch Kai Stehle, der Leiter des Polizeireviers St. Georgen zum Ausdruck.
Intensive Probenarbeit
Proben Martin Ochs gab bekannt, das im laufenden Jahr intensive Probenarbeit geplant sei. Diese stehen auch im Zeichen von Zusammenarbeit in den einzelnen Abteilungen.
Ehrungen Erfreuliches gab es beim Tagesordnungspunkt „Ehrungen und Beförderungen“ zu berichten. So wurden Pascal Amann, Daniel Ohnmacht (beide Neuhausen), Moritz Günther (Burgberg) und Christoph Schwager (Königsfeld) für 15 Jahre Aktivität geehrt. 40 Jahre im Dienst in der Wehr sind Erich Dieterle, Gebhard Ettwein (beide Buchenberg), Axel Lemcke, Tomas Lemcke (beide Burgberg) und Andreas Schwager (Königsfeld).
Befördert wurden Sascha Ehrler (Weiler) und Christoph Schwager (Königsfeld) zum Löschmeister, Sven Maurer und Katrin Schwager (beide Königsfeld) zu Oberlöschmeistern.