4300 Euro verteilt: Jeder Königsfelder Ortsteil bekommt die gleiche Summe

Matthias Wößner (Fünfter von links) und Bürgermeister Fritz Link (Achter von links) übergeben den Erlös des PS-Sparens an verschiedenste Institutionen.
Stephan HübnerDas sei nicht selbstverständlich in auch für die Kreditwirtschaft schwierigen Zeiten, und es zeige den besonderen Bezug der öffentlich-rechtlichen Sparkassenstruktur zu den Kommunen, so Bürgermeister Fritz Link. Er sei dankbar, dass man so viele wichtige Belange habe fördern können, deren Realisierung sonst nicht möglich wäre. Wie immer erhielten alle Ortsteile den gleichen Betrag. Die Zweckbestimmung erfolgte in Absprache mit den Ortsvorstehern.
Buchenberg
In Buchenberg kamen drei Organisation zum Zuge. Der Kirchenchor bekam 200 Euro als Zuschuss zur Vorbereitung eines Projekt-Wochenendes, der Geschichtsverein 150 Euro für die Erneuerung des Rahmens für ein Bild Otto Leibers. Der Förderverein der Kindertagesstätte beschaffte für 366 Euro Indoorspielzeug.
Burgberg
In Burgberg kaufte die Feuerwehr eine mobile Soundbox, die vor kurzem bereits bei einer gemeinsamen Probe mit Weiler zum Einsatz kam.
Erdmannsweiler
In Erdmannsweiler möchte der Kindergarten „Windrad“ mit dem Geld ein Kletterspannseil und eine Magnetkugelbahn anschaffen.
Königsfeld
Der Kernort teilte die Summe auch auf. 416 Euro flossen in die Mitfinanzierung einer Heimatchronik, 300 Euro in eine Pflanzaktion im Kurpark und in zwei Projekten anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Gesamtgemeinde.
Neuhausen
Hälftig aufgeteilt wurde die Summe von 716 Euro in Neuhausen. Die Grundschule finanziert so die Anschaffung eines Wagens mit Rhythmik-Instrumenten für Pausenbeschäftigung, die Kindertagesstätte diverses Spielzeug wie einen Stand-Basketballkorb oder Regenbogenbälle.
Weiler
In Weiler geht die Summe an den Jugendförderverein, der damit eine Sternenbildschautafel am Wasserhochbehälter mitfinanziert, aber auch selbst Gelder beisteuert.
Matthias Wößner, Direktor Privatkunden der Sparkasse Schwarzwald-Baar, sprach von „beeindruckenden, gelungenen Zwecken“ und erinnerte, dass das Kreditinstitut im Verbreitungsgebiet dieses Jahr 170 000 Euro verteilt. Es sei toll, welche Breitenwirkung man damit erziele. Wichtig sei, dass ein Mehrwert entstehe. Die Ortsvorsteher machten sich immer Mühe bei der Entscheidung über die Vergabe, so Link. Das betreffe dann Freiwilligkeitsbereiche, da die Kommune sich zunehmend auf Pflichtaufgaben konzentrieren müsse. Auf Nachfrage von Ortsvorsteher Freddy Staiger erklärte Wößner, dass vom Lospreis von fünf Euro jeweils 25 Prozent in gemeinnützige Zwecke fließen, der Gesamtbetrag anhand der Bevölkerungszahl der Kommunen verteilt wird. Neben dem Spargedanken für Kunden gebe es auch Sonderauslosungen.