25.000 Kubikmeter bewegt
: Großprojekt in Triberg nimmt Gestalt an

Die Firma Finkbeiner investiert an der Nußbacher Straße in ein modernes Nutzfahrzeugzentrum mit Werkstatt, Waschhalle und optimierter Verkehrsführung. So ist der aktuelle Stand.
Von
Hans-Jürgen Kommert
Triberg
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Triberg Gremmelsbach Nußbach Finkbeiner

In Triberg rollen derzeit die Bagger.

Hans-Jürgen Kommert
  • In Gremmelsbach entsteht an der Nußbacher Straße ein Nutzfahrzeugzentrum mit Werkstatt und Waschhalle.
  • Die Firma Finkbeiner investiert nach Übernahme der Hilser-Holztransporte 2020 in den Standort.
  • Umbau der alten Speditionshalle fast fertig – Flachdach wurde durch Satteldach ersetzt.
  • Für die neue Lkw-Waschhalle werden Forstweg und Zufahrt verlegt, ein Bebauungsplan war nötig.
  • Rund 25.000 Kubikmeter Erde und Gneis werden bewegt – Werkstatt läuft, DEKRA-Stützpunkt ist vor Ort.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Seit geraumer Zeit wird unterhalb des Opel-Autohauses Wallishauser kräftig gearbeitet – aus dem baufälligen ehemaligen Gebäude der Spedition Haas wurde in den vergangenen rund 20 Monaten ein modernes Industriegebäude, das optisch deutlich mehr hermacht als der Vorgänger und künftig Werkstatt, Stellflächen sowie eine Lkw-Waschhalle für Rundholzfahrzeuge vereinen soll.

Auslöser war die Übernahme der Holztransport-Fahrzeuge der Tennenbronner Firma Hilser 2020. „Damals stellte sich schnell die Frage, wo wir unsere Fahrzeuge und Maschinen künftig fachgerecht warten und unterbringen können“, erklärt Seniorchef Andreas Finkbeiner. Deshalb entschied sich das Unternehmen für eine langfristige Investition in den Standort Nußbacher Straße.

In einem ersten Schritt wurde die ehemalige Werkstatt der Spedition ertüchtigt, aufgestockt und neu verkleidet, das Flachdach wurde durch ein Satteldach ersetzt. Auch die Vorhalle wird am Ende überdacht sein, verspricht Finkbeiner Senior.

Neubau einer Lkw-Waschhalle

Nach dem Bauantrag zum Umbau der Halle folgte im Juli 2024 ein Antrag zum Neubau einer Lkw-Waschhalle mit Stellplätzen. Dazu sollte eine Zufahrt zum Grundstück auf der Hallenrückseite gebaut werden. Der Forstweg musste der neuen Situation angepasst werden. Nach Rücksprache mit der Baurechtsbehörde wurde dadurch ein Bebauungsplan erforderlich, auch die Brücke muss ertüchtigt werden. Das wird wegen eines ebenfalls anliegenden Betriebs als Letztes verwirklicht.

Mehrere Bagger im Einsatz

Derzeit laufen neben dem nahezu fertig gestellten Bau mehrere Bagger, die zum einen den Forstweg verlegen, und zum anderen die Fläche für die künftige Waschstraße für die Rundholzfahrzeuge schaffen. Insgesamt werden laut Juniorchef Peter Finkbeiner gut 25.000 Kubikmeter Erde und Fels bewegt. Glücklicherweise handle es sich bei dem Felsen nicht um Granit, sondern Gneis, der sich wesentlich leichter abgraben lasse, so die beiden Chefs.

Die Lkw-Werkstatt mit drei Mitarbeitern ist bereits in Betrieb, im Herbst sollen zwei Auszubildende dazu kommen. Gewartet und repariert werden hier nicht nur eigene Fahrzeuge. Auch Gemeinden und Betriebe aus der Umgebung nutzen das Angebot. Ein DEKRA-Stützpunkt für Nutzfahrzeuge ergänzt den Standort und ermöglicht Wartung, Reparatur und Abnahme an einem Ort.

Verkehrsführung spielt eine Rolle

Rundholzfahrzeuge sollen das Gelände künftig vorwärts befahren und ebenso wieder vorwärts auf die B33 ausfahren können. Bevor die Brücke ertüchtigt wird, müssen die übrigen Arbeiten jedoch soweit abgeschlossen sein, dass auch die Firma Storz weiterhin zuverlässig von dort aus angefahren werden kann.

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