Zuberumzug in Schramberg: Bach-na-Zuber an den Start geschoben

Vor der Da-Bach-na-Fahrt geht es mit den Gefährten durch die Stadt.
Benedikt WegnerVerschiedene Fasnetsgruppen auf der Rathaustreppe steigerten, moderiert vom Zunftmeister Tobse Dold, die Stimmung der auf dem Rathausplatz auf den Umzug wartenden Narren. Auch einige versprengte Elfer und Obernarren machten mit.
Vom Sammelplatz am Schloss schoben die Besatzungen dann mit großem Hallo, viel Narri Narro und noch mehr „Kanal voll“ ihre fantasievollen Zuber durch die Hauptstraße bis zum Startplatz am Busbahnhof. Vorneweg marschierten die Elfer, im Zug verteilt Musikkapellen.
Die kreativen Schöpfer der Zuber freuten sich über die freudigen Kommentare und Rufe der vielen Zuschauer. Von den Themen und Motiven her hatten sie die Zuschauer geschont und einen großen Bogen um die Politik gemacht.
Mutig und optimistisch voran
Nur die „35 Jahre Wiedervereinigung“ und „Talstadtumfahrung“ hatten es auf die Zuber geschafft. Und mutig und optimistisch hatte ein Teil der Erbauer wieder nicht mit ausladenden und hohen Aufbauten gespart. Die Zuschauer bestaunten sie überrascht und waren gespannt, wie diese die Schikanen und Brücken meistern würden.
Aber auch zerlegte Zuber und ins Wasser gefallene Besatzungen machen den Reiz der Da-Bach-na-Fahrt aus. Nach dem Umzug eilten die Zuschauer durch die Gassen schnell an die Schiltach und säumten in dichten mehrfachen Reihen die Ufer vom Start bis zum Ziel am Schloss.