Wirtschaft in Schramberg
: Schweizer AG sieht Jahresprognose bestätigt

Der Umsatz des Leiterplattenherstellers mit Sitz in Schramberg-Sulgen hatt erstmals im ersten Quartal die Summe von 39,4 Millionen Euro erreicht.
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red/pm
Oberndorf
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Die Schweizer Electronic AG mit Sitz in Sulgen hat den letztjährigen Umsatzrückgang kompensiert. Grund dafür ist auch das asiatische Partnernetzwerk.

Wegner/Archiv

Die SCHWEIZER-Gruppe hat laut ihrer Mitteilung zur Geschäftsentwicklung im ersten Quartal 2025 ihren Wachstumspfad fortgesetzt. Der Umsatz erreichte im ersten Quartal 2025 39,4 Mio. Euro und lag damit 14,9 Prozent über dem Vorquartal (Q4 2024: 34,4 Mio. Euro) und leicht über dem Niveau des Vorjahresquartals (Q1 2024: 39,2 Mio. Euro).

Rückgang kompensiert

Durch den starken Anstieg mit Produkten über das asiatische Partnernetzwerk konnte der Rückgang des Umsatzes aus Eigenproduktion um 10,5 Millionen auf 13,9 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahresquartal vollständig kompensiert. Der Handelsumsatz stieg zum Vorjahresquartal um 71,7 Prozent und machte zum Ende des ersten Quartals 2025 64,8 Prozent des Gesamtumsatzes aus (Q1 2024: 37,9 Prozent).

Ein Drittel Automotive

Der Umsatz mit Automotive-Kunden belief sich auf 33,3 Mio. Euro (Q1 2024: 31,3 Mio. Euro), was einer Erhöhung zum ersten Quartal 2024 von 6,5 Prozent entspricht. Diese Kundengruppe repräsentiert im ersten Quartal 2025 84,7 Prozent des Umsatzes (Q1 2024: 80,0 Prozent).

Der Auftragsbestand lag zum Ende des Quartals bei 229,8 Mio. Euro (31.12.2024: 220,4 Mio. Euro).

Negatives Ergebnis

Das Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) betrug Minus 1,5 Mio. Euro (Q1 2024: +2,1 Mio. Euro), was einer EBITDA-Quote von Minus 3,7 Prozent entspricht (Q1 2024: +5,2 Prozent).

Die im zweiten Halbjahr 2024 eingeleiteten Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Kostenreduzierung zeigen Wirkung: Die Vertriebs- und Verwaltungskosten wurden um 8,5 Prozent gesenkt.

Eigenkapital gesunken

Das Eigenkapital betrug zum Ende des Quartals 17,6 Millionen Euro (31. Dezember 2024: 21,6 Mio. Euro). Die Veränderung resultierte im Wesentlichen aus dem negativen Konzernergebnis.

Gleichzeitig konnte die Netto-Verschuldung gegenüber dem Bilanzstichtag um 2,3 auf 11,2 Millionen Euro reduziert werden (31.12.2024: 13,5 Mio. Euro).

Prognose bestätigt

Das Management bestätigt die im Rahmen der Veröffentlichung der Geschäftszahlen 2024 abgegebene Prognose. Für das Gesamtjahr 2025 erwartet Schweizer weiterhin einen Umsatz im Korridor von 130 bis 165 Millionen Euro sowie ein EBITDA zwischen drei und acht Millionen Euro (2024: -0,3 Mio. Euro).

Unsicherheiten bleiben

Insgesamt bleibe jedoch die Unsicherheit durch geopolitische Spannungen, eine schwache globale Nachfrage und weiterhin hohe Energiepreise bestehen.

Weitere Effizienzsteigerung

Das bereits im Jahr 2024 gestartete Programm zur Effizienzsteigerung und Kostenreduzierung wird konsequent weiterverfolgt. Das Programm verfolgt das Ziel, die internen Strukturen und Prozesse den aktuellen künftigen Marktgegebenheiten anzupassen.

Die Marktsituation wird fortlaufend beobachtet, und auf Basis aktueller Erkenntnisse werden die Erwartungen überprüft.

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