Wirtschaft in Schramberg
: Keine Gehaltseinbußen bei Trumpf Laser

Während Arbeitszeit und Bezüge von rund acht Prozent der Beschäftigten am Stammsitz in Ditzingen um zehn Prozent gekürzt werden, kommt der Standort Schramberg von Trumpf Laser noch ohne eine solche Maßnahme aus.
Von
Johannes Fritsche
Oberndorf
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Die Mitarbeiter von Trumpf müssen keine Gehaltseinbußen fürchten.

Fritsche

Die Sparmaßnahmen beim Maschinenbau-und Laserkonzern Trumpf in Ditzingen werden im September erstmals zu Gehaltseinbußen für einen Teil der Belegschaft führen. Wie unsere Zeitung am Mittwoch berichtete, werden nach Auskunft von Personalvorstand Oliver Maassen Arbeitszeit und Bezüge von rund acht Prozent der 6400 Beschäftigten am Stammsitz in Ditzingen um zehn Prozent gekürzt.

Nach den vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2023/24 liegt der Umsatz der Trumpf Gruppe mit 5,2 Milliarden Euro rund vier Prozent unter dem Vorjahr. Der Auftragseingang fällt deutlicher um zehn Prozent auf 4,6 Milliarden Euro. Dem wolle die Unternehmensleitung mit einem Sparprogramm entgegenwirken, das 300 Millionen Euro umfasse.

Unsere Redaktion hat bei Trumpf Laser in Sulgen nachgefragt, ob der dortige Standort auch von Gehaltskürzungen betroffen ist. „Aktuell nutzt Trumpf Laser in Schramberg, wie auch in den vergangenen Monaten, das Instrument des flexiblen Stundenabbaus über das sogenannte Konjunkturkonto,was nicht mit Gehaltseinbußen verbunden ist“, teilte Silke Villinger vom Bereich PR + Kommunikation dazu mit.

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