Vortrag in Tennenbronn: Schöne abgelichtete Wetterphänomene

Solch schöne Fotografien sind meist nur kurz am Himmel zu sehen und ändern sich mit der Wetterlage.
Fritz Wöhrle„Wer hat nicht schon fasziniert zum Himmel geblickt, wenn er sich verfärbt, wenn sich dort besondere Wolkenformen oder Regenbogen bilden. Es sind vergängliche Momente, welche je nach Wetterlage, manchmal nur Minuten andauern, um dann wieder hinter dem Horizont der Landschaft zu verschwinden.“, heißt es zur Veranstaltung eingangs.
Vor noch nicht allzu langer Zeit gehörte das Beobachten des Wetters zu den grundlegenden und lebenswichtigen Dingen. Denn danach musste man sich richten, wollte man das Feld bestellen, gute Ernten einfahren, oder um zu sehen, ob gar Gefahren drohen. So manche Beobachtung, die heute als Aberglaube abgetan wird, hat in früherer Zeit den Menschen als wichtiges Wetterzeichen gedient. Täglich blicken Menschen auch heute hinauf, um zu schauen, ob die Aussicht dem entspricht, was der Wetterbericht vorhergesagt hat.
Abbildung von Morgen- und Abendrot
Eine Galerie mit den schönsten Aufnahmen von Wetterphänomenen am Himmel über Tennenbronn hat Fritz Wöhrle im Laufe vieler Jahre angelegt: Strahlendes Morgen- und Abendrot, einzigartige Wolken, mächtige Stürme, besorgniserregende Gewitter. Die Naturerscheinungen werden in seinem Vortrag am Mittwoch, 29. Oktober, um 19.30 Uhr im kath. Pfarrsaal in Tennenbronn nicht nur gezeigt, sondern ihr Entstehen und ihre Bedeutung ausführlich erklärt. Zum Abschluss wird ein Video über ein phänomenales Gewitter gezeigt, welches an einem Sommertag über dem Mittelberg hängen geblieben ist und zwischen zwei Wolkenschichten, fast ohne Unterbrechung, hunderte von Blitzen entladen hat.
Außerdem wird am 2. und 9. November im Heimathaus eine Bilder-Sonderausstellung zu sehen sein, welche den Besuchern durch das große Format die Details am Himmel noch näher bringen will.