Viele Menschenleben gerettet
: Diese Blutspender wurden in Schenkenzell geehrt

Neun Schenkenzeller Blutspender haben zusammen 165-mal Blut gespendet und somit womöglich bis zu 500 Menschenleben gerettet.
Von
Lothar Herzog
Oberndorf
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Schwarzwälder Bote

Bei der Blutspenderehrung im Ratssaal zum Auftakt der letzten Gemeinderatssitzung vor der Sommerpause sprach Bürgermeister Bernd Heinzelmann auch in der Funktion als Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Schiltach-Schenkenzell von einer besonderen Gruppe von Menschen, die im Jahr bis zu sechsmal ihr Blut für andere spendeten. Mit einer Blutspende könnten bis zu drei Leben gerettet werden. „Das Tolle daran ist, dass es keine Pflicht ist, sondern eine freiwillige Entscheidung jedes Einzelnen, die sehr viel bewirken kann“, hob der Bürgermeister hervor.

Die Mehrfachspendenwillige des Blutspendendienstes Baden-Württemberg und Hessen seien im Schnitt 45,5 Jahre alt, die Erstspender 32,6 Jahre. Derzeit gehöre rund ein Viertel der Blutspender der „Babyboomer-Generation“ an. Dies bedeute, dass viel unternommen werden müsse, um neue Spender zu akquirieren, damit auch künftig das System funktioniere. „Dies kann ganz einfach geschehen, in dem diese treuen Spender ihre Kinder zum Aderlass animieren und mitnehmen oder bei Freunden und Bekannten dafür werben“, schilderte Heinzelmann die Erfolgsformel.

Ängste oder Sorgen vor der Blutspende seien unbegründet. Dies könnten die zu Ehrenden bestätigen. Sie seien erfahren und wüssten, wie es ablaufe.

Genauso brauche es die ehrenamtlichen Helfer des DRK, die sich unermüdlich für das Wohl der Gemeinschaft einsetzten. Sei es bei der Organisation von Blutspendeterminen, Betreuung und Verpflegung von Spendern. „Deren Arbeit ist eine unverzichtbare Säule in unserem Gesundheitssystem und rettet täglich Leben“, dankte der Bürgermeister den Geehrten und Ehrenamtlichen.

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