Verabschiedung in Winterpause: „Apfelagenten“ feiern Rübenfest in Waldmössingen

Die „Erwachsenen Apfelagenten“ (Hinten von links): Monika Amend, Martina Neumann, Irene Eggert, Jacqueline Henkelmann und Marcel Krause. Und (vorne von links): Thomas Hangst, Luzia Hügel, Annette Flamm, Sarah Anna Müller, Marie Hangst. Es fehlt: Susanne Mager.
Jacqueline HenkelmannSeit Anfang des Jahres gibt es beim Obst- und Gartenbauverein Waldmössingen eine Kindergruppe, die „Apfelagenten“. Angelehnt an das Vereinslogo steht der Apfel im Mittelpunkt. Mit Schaufel und Lupe ausgestattet – als Symbole für Gartenarbeit und Entdeckergeist verkörpert er, wofür die Apfelagenten stehen.
Mit dem großen Rübenfest verabschieden sich die Apfelagenten in die Winterpause. Aus diesem Anlass möchte die Gruppe sich noch einmal vorstellen – für alle, die sich fragen: Wer sind eigentlich die Apfelagenten?
Die Apfelagenten bieten vielfältige Aktionen für Kinder aller Altersstufen rund um Natur und Jahreszeiten an und pflegen alte Traditionen wie das Rübengeisterschnitzen.
Dabei ist es ganz egal, ob das interessierte Kind schon ein Apfelagent ist oder nicht – alle sind willkommen. Die Kinder können einfach vorbeikommen und mitmachen, ganz ohne Anmeldung.
Klettern auf Apfelbaum
Beim großen Rübenfest wurden alle neu angemeldeten Kinder mit dem liebevoll gestalteten Aufnahmeritual in die Gruppe aufgenommen. Jedes Kind durfte auf einen Ast des Apfelbaums klettern, seinen Namen rufen und unter Applaus der zahlreichen Zuschauer auf die andere Seite ins „Apfelabenteuer“ springen. Alle haben es geschafft und waren sichtlich stolz auf ihren Sprung. Danach ging es aufs Feld zur Rübenernte. Die Rüben, die beim Fest verwendet wurden, hatten die Kindergartenkinder bereits im Frühjahr gepflanzt.
Aus den geernteten Rüben entstanden fantasievolle, lustige und wilde Rübengeister, die durch die Straßen getragen wurden.
Auch die Anwohner trugen zum stimmungsvollen Fest bei, indem sie den Rübengeisterweg vor ihren Häusern mit Lichtern und herbstlicher Dekoration schmückten.
Singen am Feuer
Zurück in der Anlage sangen alle gemeinsam am Feuer ein Lied, bevor der Abend bei Lichterkettenschein, herbstlichen Speisen und Getränken ausklang.
Unterstützt wurde das Fest vom Kindergarten-Förderverein, der ein Bastelangebot und frische Waffeln anbot. Ein besonderer Dank gilt laut Mitteilung zudem neben den dekorierenden Anwohnern dem katholischen Kindergarten St.-Josef, dessen Erzieherinnen das Lied im Morgenkreis mit den Kindern einübten und das Fest mit kreativen Ideen unterstützten.