Unternehmen zieht Bilanz: Stabiles Geschäftsjahr für Kern-Liebers in Sulgen

Im Kern Liebers Stammhaus in Sulgen arbeiten 1090 Mitarbeiter.
WegnerDies entspricht einem Rückgang von drei Prozent gegenüber dem Vorjahr, in dem ein Umsatz von 787 Millionen Euro erzielt wurde.
„Der Rückgang ist hauptsächlich auf ungünstige Währungskurseffekte zurückzuführen“, teilt das Unternehmen dazu mit.
Schwieriges Marktumfeld für die Gruppe
Erek Speckert, CEO der Kern-Liebers Gruppe, erklärt: „In einem schwierigen globalen Marktumfeld und angesichts hoher Unsicherheit im wichtigen Markt Deutschland, konnten wir, mit Ausnahme des leichten Umsatzrückgangs, sämtliche finanziellen Kennzahlen deutlich verbessern. Besonders hervorzuheben ist hierbei unser weiterhin sehr erfolgreiches Cash Management.“
Marktausrichtung und Agilität weiter wichtig
Speckert betont weiter: „Trotz der erreichten Stabilität ist es unerlässlich, den Kurs der Modernisierung, Konsolidierung und stringenteren Marktausrichtung konsequent fortzusetzen. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen erlauben keine Verschnaufpausen. Wir müssen weiterhin agil und anpassungsfähig bleiben, um den zukünftigen Herausforderungen erfolgreich zu begegnen.“
Im vergangenen Geschäftsjahr hat die Kern-Liebers Gruppe 19 Millionen Euro in neue Projekte und den Erwerb von Maschinen investiert, was einem Anteil von 2,5 Prozent am Gesamtumsatz entspricht.
Diese Investitionen unterstreichen das Engagement des Unternehmens für Innovation und technologische Weiterentwicklung, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.
Angesichts der geopolitischen Unsicherheiten und der anhaltenden Kostensteigerungen gibt Kern-Liebers überhaupt keinerlei Prognose für das kommende Geschäftsjahr ab.
Aktuell beschäftigt die Kern -Liebers Gruppe weltweit 6580 Mitarbeiter, davon 2950 in Deutschland und 1090 am Hauptsitz in Sulgen im Schwarzwald.
