TTS Sulgen schlägt Alarm
: Weiße Wand sorgt für große Sorgen

Neue Tische, sportliche Erfolge und steigende Mitgliederzahlen – eigentlich läuft es gut. Doch ausgerechnet eine Hallenwand könnte den Verein künftig vor existenzielle Probleme stellen.
Von
red/pm
Schramberg-Sulgen
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BU angefragt

Das engagierte Team (stehend von links): Nadja Huber, Francisc Pasc, Petra Scholz, Peter Bellgardt, Waldemar Reswich, Gerold Fleig, Guido Seckinger, Igor Deiwald und Christof Staiger. Kniend (von links): Timo Rothfuß und Alexander Rothfuß

Verein
  • TTC Sulgen meldet Erfolge – zugleich droht Ärger wegen einer weiß gestrichenen Hallenwand.
  • Die Wand verschlechtert die Sicht beim Spiel, der hintere Hallenteil ist nicht regelkonform.
  • Im schlimmsten Fall könnte der Tischtennisverband die Nutzung sperren, warnt der Verein.
  • Sportlich stark: Herren I wurde Dritter in der Landesklasse, Jugend ist wieder im Spielbetrieb.
  • Finanzen bleiben stabil trotz Investitionen in neue Platten, Jugendarbeit und digitale Erfassung.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Sportlich blickt der TTC Sulgen auf eine der erfolgreichsten Spielzeiten seiner Vereinsgeschichte zurück. Bei der Jahresversammlung standen jedoch nicht nur Erfolge, sondern auch ernste Sorgen im Mittelpunkt. Nach Angaben des Vereins könnte eine weiß gestrichene Wand in der Turn- und Festhalle künftig den Spielbetrieb erheblich einschränken und sogar eine Sperrung durch den Tischtennisverband nach sich ziehen.

Der Vorsitzende Waldemar Reswich begrüßte 20 Mitglieder zur Versammlung und ließ das vergangene Vereinsjahr Revue passieren. Schatzmeister Christof Staiger berichtete von einem finanziell ereignisreichen Jahr. Zwar schloss der Verein mit einem Minus ab, dieses sei jedoch auf gezielte Investitionen zurückzuführen. Unter anderem wurden sechs neue Tischtennisplatten angeschafft, die Jugendarbeit ausgebaut und Tablets für die digitale Spielerfassung gekauft.

Sportlich erfolgreich

Dank Zuschüssen des Landessportbundes und der Stadt Schramberg, dem Verkauf der alten Tischtennisplatten sowie einer vereinsinternen Spendenaktion verfüge der TTC trotz der Mehrausgaben weiterhin über eine stabile Finanzlage. Auch die Mitgliederzahl entwickelte sich positiv und stieg um drei Personen.

Sportlich sorgte vor allem die erste Herrenmannschaft für Schlagzeilen. Mit dem dritten Platz in der Landesklasse erreichte sie die beste Platzierung seit der Gründung des Vereins im Jahr 1954. Die zweite Mannschaft behauptete sich erneut in der Bezirksklasse, während die dritte Mannschaft aus der Kreisliga A abstieg. Die vierte Mannschaft belegte Rang sechs in der Kreisliga B.

Erfreulich verlief auch die Rückkehr einer Jugendmannschaft in den Spielbetrieb. Das Team belegte in der Bezirksklasse den siebten Platz.

Erfolge feierte der TTC zudem bei den Bezirksmeisterschaften. Axel Kaiser und Uwe Winter gewannen den Titel im Senioren-Doppel Ü40, Samuel Mitroi und Claudiu Belu siegten im Herren-D-Doppel.

Wahlen

Bei den vereinsinternen Wettbewerben setzte sich Gennadii Iurchenko zunächst als Vereinspokalsieger durch. Bei den Vereinsmeisterschaften musste er sich jedoch überraschend Francisc Pasc geschlagen geben. Jugendvereinsmeisterin wurde Alessia Pasc.

Bei den turnusmäßigen Wahlen wurden zahlreiche Vorstandsmitglieder in ihren Ämtern bestätigt. Axel Kaiser bleibt zweiter Vorsitzender, Tino Vischer technischer Leiter, Christof Staiger Kassier und Peter Bellgardt Schriftführer. Für eine Überraschung sorgte die Wahl von Gerold Fleig zum neuen Jugendleiter. Zudem wurden Nadja Huber und Uschi Lamarta-Huber erneut als Kassenprüferinnen gewählt. Guido Seckinger übernimmt weiterhin das Amt des Pressewarts, Petra Scholz bleibt Webmasterin und Turnierleiterin. Francisc Pasc wurde als Getränkewart bestätigt. Als Jugendtrainer fungiert weiterhin Gennadii Iurchenko, unterstützt von den Co-Trainern Alexander Rothfuß, Timo Rothfuß, Peter Bellgardt, Guido Seckinger und Igor Deiwald. Vorsitzender Waldemar Reswich, dessen Amtszeit noch bis 2027 läuft, zeigte sich erleichtert, dass alle vakanten Positionen besetzt werden konnten, und dankte den Gewählten für ihr Engagement im Verein.

Droht die Sperrung?

Zum Abschluss der Versammlung richtete der Vorsitzende den Blick erneut auf die Situation in der Turn- und Festhalle. Die weiß gestrichene Rückwand beeinträchtige die Sichtverhältnisse beim Tischtennis so stark, dass der hintere Hallenteil nicht regelkonform genutzt werden könne. Dadurch fehlten Kapazitäten für größere Turniere und Spieltage. Im schlimmsten Fall drohe sogar eine Sperrung durch den Tischtennisverband.

Für den TTC Sulgen ist deshalb klar: Damit die gesamte Halle weiterhin für den Tischtennissport genutzt werden kann, müsse die Wand in einer geeigneten, kontrastarmen Farbe gestrichen werden. Der Verein bezeichnete die Lösung dieses Problems als existenziell wichtig für seine weitere Entwicklung.

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