Treffen der Bürgermeisterinnen
: Wie Frauen Schramberg beweg(t)en

Der zweite Tag des Treffens von Baden-Württembergs Bürgermeisterinnen in Schramberg drehte sich um das Engagement der Frauen in der Politik und die Industrie der 1920iger Jahre.
Von
Johannes Fritsche
Oberndorf
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Die Bürgermeisterinnen Baden-Württemberg sind noch bis Samstag in Schramberg zu Gast.

Fritsche

Am zweiten Tag des diesjährigen Bürgermeisterinnen-Treffens besuchten die Teilnehmerinnen das Stadtmuseum. Dort hatte ihnen Museumsleiterin a. D. Gisela Lixfeld die „Stationen einer frauengeschichtlichen Stadtführung“ vorbereitet zum Thema „Frauen beweg(t)en Schramberg“.

Als Rahmen dafür wählte Lixfeld die Industrieentwicklung der Stadt: Schwerpunkt waren die 1920er Jahre, als Frauen für das Frauenwahlrecht kämpften und sich als erste Kommunalpolitikerinnen für die Verbesserung der Lebensverhältnisse einsetzten. Außerdem ging es um Arbeiterinnen oder Fabrikantengattinnen, die am Aufstieg Schrambergs zur Uhrenstadt mitwirkten wie zum Beispiel die ersten Abteilungsleiterinnen der Schramberger Majolikafabrik.

Im Anschluss stand zusammen mit den Vertreterinnen des Schramberger Frauenbeirats ein Besuch von Gut Berneck auf dem Programm.

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