THW Jugendolympiade
: Jugendliche zeigen in Schramberg ihr Können

Bei der Jugendolympiade des THW in Schramberg gab es für die mutigen Nachwuchs-Vereinsmitglieder verschiedene Herausforderungen zu bewältigen.
Von
Lara Inge Kiolbassa
Oberndorf
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Die Fertigkeiten der Schramberger Ortsgruppe werden bei der Siegerehrung gewürdigt. Aufs Treppchen schafft es die Gruppe bei der Jugendolympiade aber nicht.

Kiolbassa

Schläuche zur Wasserförderung verlegen, Entchen retten und Bälle erfolgreich durch ein verwinkeltes Labyrinth führen – wer denkt beim Technischen Hilfswerk (THW) ginge es langweilig zu, der hat sich getäuscht. Bei der Jugendolympiade für alle Nachwuchs THW-ler gab es Abwechslung und Spannung auf höchsten Niveau. Wasserspiele, Geschicklichkeitstests und Kraftübungen machten die Olympiade zu einem besonderen Highlight der Vereinsarbeit.

In ganzer Stadt unterwegs

Im gesamten Schramberger Stadtgebiet waren die Kinder und Jugendlichen unterwegs, in ihren blauen Dienstanzügen ein echter Hingucker. Volker Benz, Ortsbeauftragter des Schramberger THW, kümmerte sich vor Ort um einen reibungslosen Ablauf. Unterstützt wurde er dabei von seinem Stellvertreter Walter Gentner und Tim Rückert, dem Beauftragten für Öffentlichkeitsarbeit. Gemeinsam führten sie Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr in die hohe Kunst des „Transports einer rohen Spaghetti mit einem Spreizer“ ein – keine leichte Aufgabe. Die die Oberbürgermeisterin jedoch – ebenso wie die Kinder und Jugendlichen – mit großem Bravour meisterte.

Die Kinder transportieren Spaghetti mit den Spreizern.

Foto: Kiolbassa

Ausrichtung seit 1990

Die Jugendolympiade wird seit 1990 ausgerichtet. Jedes Jahr organisiert ein anderer Ortsverband den spaßigen Stationenlauf. In den vergangenen Jahren musste die Olympiade aufgrund der Covid-Pandemie ausgesetzt werden. Umso erfreuter zeigte sich Benz, dass das Teamgeist fördernde Event in diesem Jahr wieder stattfinden konnte. Aus verschiedenen Ortsvereinen im gesamten Regionalstellenbereich Villingen-Schwenningen waren die etwa 90 Kinder und Jugendlichen angereist. In zehn wild zusammengewürfelten Gruppen traten sie die Herausforderung an und zogen ausgestattet mit Dienstanzug, Handschuhen und Helm durch Schramberg.

An zwölf Stationen konnten sie ihre Geschicklichkeit, ihr technisches Wissen und ihre Sportlichkeit unter Beweis stellen. Der Spaß kam dabei selbstverständlich nie zu kurz. Insgesamt zehn Kilometer reine Wegstrecke legten die jungen THW-ler dabei zurück, an den Stationen wurde zusätzlich gerannt und geklettert.

Um den möglichst schnellen Wassertransport mit wenig Verlust geht es bei dieser Station.

Foto: Kiolbassa

Nach einem ereignisreichen und anstrengenden, aber sehr spaßigen Tag stärkten sich alle beim gemeinsamen Abendessen in der Unterkunft des THW Ortsverbands Schramberg im Sulgener Industriegebiet. Dort fand auch die Siegerehrung statt, für die eigens die THW-Präsidentin Sabine Lackner angereist war. Sie verlieh gemeinsam mit Gentner die Preise an die erfolgreichen Ortsvereine.

Ehrung der Sieger

Der Nachwuchs aus Villingen-Schwenningen konnte sich vor den Ortsvereinen Donaueschingen und Singen behaupten und einen stolzen ersten Preis mit nach Hause bringen.

Auch Benz erhielt für seinen unermüdlichen Einsatz in der Organisation der Jugendolympiade eine kleine Medaille von Lackner. Lobende und dankende Worte richtete Benz an seine zahlreichen Helfer im Schramberger Ortsverein und vor allem an jene, die extra zur Olympiade von Mannheim aus angereist waren.

Auch Helfersprecherin Kathrina Günzel zeigte sich begeistert über die großartige Unterstützung und hatte für alle Helfer ein kleines Präsent als Dankeschön organisiert.

„Man sieht sich im THW immer wieder,“ verabschiedete sich Benz von den angereisten Ortsvereinen und hoffte, „ihr alle werdet hier Teil einer starken Gemeinschaft und konntet heute vielleicht neue Freunde finden.“ Als kleine Überraschung gab es nach dem offiziellen Teil noch Schokopudding für alle.

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