Tennenbronner Filmgruppe
: Vom Schwarzwald auf die große Leinwand

Medienwerkstatt der Grundschule Tennenbronn präsentiert „Wurmloch“ beim Hamburger Filmfestival.
Von
red/pm
Schramberg-Tennenbronn
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Teilnahme der Medienwerkstatt AG der Grundschule Tennenbronn am Hamburger Nachwuchsfilmfestival „Gib mir Fünf“.

Ganz großes Kino für die Schüler aus Tennenbronn: Sie nahmen am Hamburger Nachwuchsfilmfestival „Gib mir Fünf“ teil.

Schule
  • Grundschule Tennenbronn zeigte den Stop-Motion-Film „Wurmloch“ beim Festival „Gib mir Fünf“ in Hamburg.
  • Die Kinder sahen ihren Beitrag im großen Kinosaal – das Publikum stellte Fragen im Filmtalk.
  • Entstehung: rund ein halbes Jahr Arbeit zu Figuren, Kulissen, Effekten und Ton.
  • Motto war „Gegensätze“: Zwei Roboter geraten durch ein Wurmloch in eine gegensätzliche Welt.
  • Neben dem Festival erkundeten die Kinder Hamburg; nächstes Thema lautet „Zwischenräume“.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Wenn die Aufregung schon morgens um vier Uhr beginnt, dann steht für die jungen Filmemacher der Medienwerkstatt AG der Grundschule Tennenbronn wieder ein ganz besonderes Ereignis bevor: die Reise zum Hamburger Nachwuchsfilmfestival „Gib mir Fünf“. Mit ihrem aktuellen Stop-Motion-Film „Wurmloch“ schafften es die Schüler erneut in das Wettbewerbsprogramm des renommierten Festivals.

Erfolgsgeschichte

Für die Tennenbronner Filmgruppe ist das eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte. Was 2016 mit einer ersten Einladung und einem Festivalpreis begann, ist inzwischen zu einer bemerkenswerten Tradition geworden. Seitdem konnten die jungen Filmschaffenden – mit Ausnahme der Corona-Jahre – jedes Jahr ihre filmischen Werke an der Elbe präsentieren. Inzwischen ist das Festival deutlich gewachsen. Wo früher noch vergleichsweise kleine Vorführungen stattfanden, werden die Filme heute in einem großen Kinosaal vor zahlreichem Publikum gezeigt. Entsprechend beeindruckend war für die Kinder der Moment, als ihr Film auf der großen Leinwand zu sehen war.

Fragen aus dem Publikum

Im Anschluss an die Vorführung nahmen die Tennenbronner Schüler auf der Bühne Platz und stellten sich den Fragen des Publikums. Im sogenannten Filmtalk berichteten sie, wie die Idee zu „Wurmloch“ entstanden ist, welche Herausforderungen die Produktion mit sich brachte und wie viel Arbeit hinter einem nur wenige Minuten langen Stop-Motion-Film steckt. Besonders erstaunt zeigte sich das Publikum darüber, dass die Entstehung des Films rund ein halbes Jahr in Anspruch nahm. Das diesjährige Festivalmotto lautete „Gegensätze“. Passend dazu erzählen die Kinder die Geschichte zweier Roboter in ihrem Film, die durch ein Wurmloch in eine völlig gegensätzliche Welt geraten. Figuren, Kulissen, Spezialeffekte und Vertonung wurden Schritt für Schritt selbst entwickelt und umgesetzt.

Für die Festivalmoderatorin war die Gruppe aus Tennenbronn längst kein unbekanntes Filmteam mehr. Seit vielen Jahren begleitet sie die Beiträge der Medienwerkstatt und freute sich sichtbar darüber, dass auch in diesem Jahr wieder ein Film aus dem Schwarzwald eingereicht wurde. Neben dem Festival blieb genügend Zeit, Hamburg zu erkunden.

Die Kinder erlebten eine Stadt voller besonderer Ereignisse: Zeitgleich fand der Ironman Hamburg statt, und auch eine große AIDA-Parade zum Jubiläum der Kreuzfahrtreederei sorgte für außergewöhnliche Eindrücke. Gemeinsam wurden Sehenswürdigkeiten besucht, die Elbphilharmonie erkundet und zahlreiche Erinnerungen gesammelt. Während die Eindrücke aus Hamburg noch nachwirken, richtet sich der Blick der jungen Filmemacherinnen und Filmemacher bereits nach vorne. Das neue Wettbewerbsthema für das kommende Festival lautet „Zwischenräume“.

Erste Ideen werden bereits diskutiert – und mit etwas Fantasie wird daraus schon bald das nächste Abenteuer für die große Leinwand entstehen.

Die FilmemacherInnen von Wurmloch waren: Paula Oehl, Zoé Bodonea, Matteo Frielingsdorf, Bruno Haas, Anais Chirica, David Oehl, Cailan Nagel, Jenni Weisser, Klara Moosmann, Vivien Klaus, Fabian Rapp, Leon Freynik, Leonie Fichter und Manja Homann.

Der Link zum Film: https://youtu.be/7Wf5Z1xzihs

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