Sulgener „Wintermove“
: Vereinsring so groß wie nie zuvor

In der Hauptversammlung berichtete Tobias Pfundstein von einer positiven Entwicklung des Vereinslebens.
Von
Lothar Herzog
Schramberg-Sulgen
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Vereinsring Schramberg

Der Vereinsring Sulgen ist inzwischen auf 43 Mitgliedsvereine angewachsen. Innerhalb eines Jahres gab es gleich sechs Neueintritte.

Herzog
  • Vereinsring Sulgen wächst auf 43 Mitgliedsvereine, sechs traten innerhalb eines Jahres bei.
  • Vorsitzender Tobias Pfundstein berichtet von vielfältigen Veranstaltungen der Vereine.
  • Höhepunkte: 100 Jahre Kolpingsfamilie und der „Wintermove“ mit mehr Kulturbeiträgen.
  • Wintermove: mehr Platz, Teilnehmer, optimierte Infrastruktur – sogar eigener Song uraufgeführt.
  • Anmeldeschluss 30. Juni, da ab bestimmter Standzahl Marktrecht greift; Verfahren wird geprüft.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

In seinem Rückblick auf das Jahr 2025/2026 sprach Vereinsring-Vorsitzender Tobias Pfundstein in der Hauptversammlung von einem bunten Programm von sportlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Veranstaltungen der Mitgliedsvereine. Zu den Höhepunkten zählte er das Jubiläum der Kolpingsfamilie zum 100-jährigen Bestehen und den „Wintermove“. Die zweite Auflage des Wintermarkts am Vorabend des Silvesters nach der Premiere 2024 habe mehr Platz, Teilnehmer und eine optimierte Infrastruktur beinhaltet.

„Vor allem boten wir einen enormen Zuwachs an kulturellen Beiträgen wie das Kirchenchor-Konzert, Orgelkonzert mit internationaler Besetzung und den spielenden Musikverein“, hob Pfundstein hervor. Auch die Kinder seien nicht zu kurz gekommen und erhielten von den „Bittlosen“ in Fasnet-Umzugsmanier Orangen und Erdnüsse. Zudem habe es eine Uraufführung des Wintermove-Songs gegeben.

Anmeldeschluss Ende Juni

Ein besonderer Dank gelte dem Bauhof, der trotz der Bereitschaft für den Räum- und Streudienst noch Personal für den Hüttenaufbau mit den Sulgener Ringern gestellt habe. Sollte beim Wintermove 2026 erneut die Anzahl der teilnehmenden Vereine steigen, müsse die Vorgehensweise überlegt werden, da die Räumlichkeiten rund um den Kirchplatz nahezu ausgeschöpft seien. Den bisherigen Vereinen könne Bestandsschutz gewährt werden. Neue Teilnehmer könnten dann nur im zweijährigen Rhythmus noch hinzukommen. Aber auch das Windhundverfahren sei anwendbar. Aus gutem Grund habe der Vereinsring den Anmeldeschluss auf den 30. Juni festgelegt. „Das Problem ist, dass ab einer gewissen Anzahl von Ständen der Wintermove unter das Marktrecht fällt und dann die Bedingungen schwieriger werden. Das muss mit der Stadtverwaltung noch geklärt werden“, räumte der Vereinsring-Chef ein. Ein Muss des Vereinsringvorstands sei es gewesen, beim 80. Geburtstag von Ehrenvorsitzender und Vereinsring-Gründungsmitglied Herbert Kimmich als Gratulant aufzutreten.

Erfreut zeigte sich Pfundstein, dass ein totgesagter Mitgliedsverein wieder aktiv geworden ist. So habe sich die seit 2008 ruhende Ortsbauerngemeinschaft wieder getroffen und mit Thomas Kunz und Christian Bantle einen neuen Vorsitzenden und Stellvertreter gewählt. Positiv entwickelten sich auch die Mitgliederzahlen des Vereinsrings. Durch die Neueintritte von THW, Bittlose, Förderverein Hallenzukunft Sulgen, Brunnä Hexen Sulgen, Bürgervereinigung Göttelbach und jüngst Nebelwaldgeister Sulgen zähle der Vereinsring nun stattliche 43 Mitgliedsvereine, betonte der Vorsitzende.

Wahlen

Bei den zur Wiederwahl anstehenden Vereinsring-Funktionären blieb dagegen alles beim Alten. Vorsitzender Tobias Pfundstein, zweiter Stellvertreter Hape Marte und Schriftführer Lothar Herzog (je zwei Jahre) wurden einstimmig im Amt bestätigt wie auch die Kassenprüfer Corina Bucher und Dirk Nytrai auf jeweils ein Jahr.

Susanne Gwosch, Leiterin des städtischen Fachbereichs Kultur und Soziales, stellte in ihrem Grußwort ein äußerst reges Vereinsleben im Stadtteil Sulgen fest und dankte fürs ehrenamtliche Engagement. Nur so funktioniere die Gemeinschaft. Sie bat die Vereine, ihre Veranstaltungstermine auf der Homepage der Stadt einzupflegen, um im Vorfeld schon konkurrierende Feste zu vermeiden. Ganz wichtig seien die Termine der Narrenvereine für die von der Stadt herausgebende Fasnets-Broschüre. „Das ist kostenlose Werbung für die Vereine“, bekräftigte Gwosch.

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