Spaß für Kinder in Schramberg: Bächlefest mit Mini-Bach-na-Fahrt – hier sind die Bilder

Die Kinder lassen die Zuber gruppenweise zu Wasser, damit es keine Staus im Kanal gibt.
FritscheWie immer am letzten Donnerstag vor den Ferien hatte der Handels- und Gewerbeverein Schramberg (HGV) traditionell zum 24. Bächlefest mit „Mini-Bach-na-Fahrt“ in die Obere Hauptstraße eingeladen.
Um 14 Uhr ging es mit den Vorbereitungen dafür im Park der Zeiten los. Lautes Hämmern und fröhliche Stimmen waren schon von Weitem zu hören: 75 angehende Zuberkapitäne bauten bei der Konzertmuschel ihre Zuber zusammen, oft mit der Hilfe ihrer Eltern oder Großeltern. Hammer, Zange, Kleber, Bleistift und Kinderschere hatten die Kinder selbst mitgebracht.
Die Regenschauer hielten die riesigen Schirme des Platzes ab. Die Bootsrohlinge, von einer Behindertenwerkstatt vorbereitet, und das Bastelmaterial gaben der HGV vor Ort aus. Diesmal machten übrigens auch elf Kinder vom Feriendorf Eckenhof beim Bächlefest mit.
Zuberparade fehlt nicht
Keine Da-Bach-na-Fahrt ohne Zuberparade: Um 15.30 holte Bach-na-Fahrer-Kapitän Hilmar Bühler die Kinder im Park der Zeiten ab. Seine wasserabweisende Bach-na-Fahrer-Kleidung bewährte sich einmal mehr bei den ständig wechselnden Regenschauern. Punkt 14.30 Uhr schwang er die Glocke und zog mit allen durch die Stadt zum Startplatz am Narrenbrunnen. Dort wurden die Boote stolz den vielen Zuschauern präsentiert.
Extrafahrt der Berneckschule
Zuvor schon, um nicht über die Betreuungszeit hinauszukommen, hatten rund 80 Kinder der Ganztagsbetreuung der Berneckschule unter Bühlers Anleitung ihre kleinen im Kunstunterricht gebastelten Boote zu Wasser gelassen.
Boote werden gruppenweise ins Wasser gesetzt
Damit es keine Staus im Bächle gab, wurden jetzt die Boote auf das Kommando des Bach-na-Fahrer-Kapitäns gruppenweise ins Bächle gesetzt für die Fahrt zum Rathausplatz, nicht ohne einige gute Ratschläge von Bühler, wie man am besten über die eingebauten Schikanen komme.
Und mit kräftigen „Badsch-nass“- und „Kanal-voll“-Rufen schwammen die kleinen Zuber nacheinander in zügiger Fahrt durch das Bächle zum Ziel, von Kindern und Eltern gespannt begleitet und beobachtet. Und wie in der richtigen Bach-na-Fahrt blieb der eine oder andere hochgebaute Zuber unter den „Brücken“ hängen. Dann gingen die Väter oder Großväter auf die Knie und machten mit Stöcken alles wieder flott.
Eis für die Teilnehmer
Nach dem Zuberrennen sorgten Kinderschminken vor dem Rathaus, die Selfie-Box vor dem Fotogeschäft Kasenbacher fürs Erinnerungsfoto an die Fahrt und Alleinunterhalter Wolfgang Tessari mit seiner Musik für Spaß und Unterhaltung.
Bach-na-Fahrer-Kapitän Bühler verkündete, wer die unter den Anmeldungen verlosten Zuschauerkarten für die nächste Bach-na-Fahrt gewonnen hatte. Dazu hatten alle kleinen Teilnehmer noch einen Gutschein für eine Kugel Eis bekommen, das genussvoll verzehrt wurde.