Schramberger Unternehmen
: Wo Schweizer Chancen sieht

Ein Umsatzzuwachs von fast 20 Prozent im Geschäftsjahr 2025 und ein besseres EBITDA dürften dazu beigetragen haben, dass die Aktionäre der Schweizer Electronic AG allen Beschlussvorschlägen mit großer Mehrheit zustimmten.
Von
red/jf
Schramberg-Sulgen
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Schweizer in Sulgen

Trotz schwierigem Markt: Schweizer legt deutlich zu und baut Partnernetzwerk aus.

Unternehmen
  • Hauptversammlung in Sulgen: Alle Beschlussvorlagen erhielten deutliche Mehrheiten.
  • Umsatz 2025 stieg auf 173,1 Mio. Euro – Wachstum von 19,8 Prozent.
  • EBITDA verbesserte sich auf 0,7 Mio. Euro, bereinigt auf 1,7 Mio. Euro.
  • Liquidität legte auf 23,4 Mio. Euro zu, Nettoverschuldungsgrad bei minus 15,7 Prozent.
  • Strategie: Ausbau des Partnernetzwerks, neue Kooperation mit ILJIN Electronics in Indien.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Am Freitag fand die jährliche Hauptversammlung der Schweizer Electronic AG am Hauptsitz des Unternehmens in Sulgen statt. Wie das Unternehmen mitteilte, waren 69 Prozent des eingetragenen Grundkapitals vertreten. Die Aktionäre sprachen den Mitgliedern von Vorstand und Aufsichtsrat mit großer Mehrheit ihr Vertrauen aus und stimmten sämtlichen Beschlussvorlagen ebenfalls mit deutlicher Mehrheit zu.

Kompetenz in Schramberg

Vorstandsvorsitzender Nicolas-Fabian Schweizer ordnete das Geschäftsjahr 2025 in ein weiterhin anspruchsvolles Markt- und Branchenumfeld ein. Im Mittelpunkt habe die konsequente Weiterentwicklung des Geschäftsmodells gestanden. Schweizer verbinde die Kompetenz des Standorts Schramberg mit einem internationalen Partnernetzwerk. Als wichtigen strategischen Schritt hob der Vorstandsvorsitzende die kürzlich bekannt gegebene Erweiterung des Netzwerks nach Indien durch die Kooperation mit ILJIN Electronics hervor.

„Die Elektronikindustrie befindet sich in einer Phase tiefgreifender Veränderung: Lieferketten werden regionaler, sicherheitsorientierter und technologisch anspruchsvoller. Für Schweizer ergeben sich daraus klare Chancen. Mit unserer europäischen Technologiekompetenz, unserem Fab-Light-Modell und unserem globalen Partnernetzwerk sind wir gut positioniert, um unsere Kunden bei resilienten und skalierbaren Leiterplattenlösungen zu unterstützen“, erklärte Schweizer.

Kennzahlen 2025

Finanzvorstand Marc Bunz berichtete über das Geschäftsjahr 2025, in dem Schweizer den Konzernumsatz auf 173,1 Millionen Euro steigern konnte. Nach 144,5 Millionen Euro im Vorjahr entspricht dies einem Wachstum von 19,8 Prozent. Wesentlicher Treiber war das Handelsgeschäft mit strategischen Partnern, das auf 117,2 Millionen Euro zulegte.

Die operativen Fortschritte spiegelten sich auch in den Finanzkennzahlen wider. Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) lag 2025 bei 0,7 Millionen Euro, nach minus 0,3 Millionen Euro im Vorjahr. Bereinigt um Restrukturierungsaufwendungen ergab sich ein EBITDA von 1,7 Millionen Euro.

Stefan Krauss wiedergewählt

Auch die Finanz- und Liquiditätslage verbesserte sich deutlich. Die liquiden Mittel stiegen auf 23,4 Millionen Euro. Der Nettoverschuldungsgrad lag zum Jahresende bei minus 15,7 Prozent.

Auf der Hauptversammlung wurde Stefan Krauss ebenfalls mit großer Mehrheit erneut in den Aufsichtsrat gewählt. In der anschließenden Sitzung bestätigte ihn das Gremium erneut als Vorsitzenden des Aufsichtsrats.

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