Schneeschmelze um Schramberg: Bäche treten kurzzeitig über die Ufer

Die Eschach bei Heiligenbronn flutet die Retentionsflächen.
WegnerAuf den nassen Schnee am Sonntag um die Mittagszeit folgte rasch ein zwischenzeitliches Tauwetter.
Dies sorgte dafür, dass die kleineren Bäche und Abflussgräben in den Höhenlagen um Schramberg schnell über ihre Ufer traten.
Während in einigen Bereichen – so an der Eschach in Heiligenbronn – die umliegenden Wiesen, die als Retentionsbereiche dienen, überflutet wurden, sah es an manchen Durchlässen ganz anders aus.
So war beispielsweise der Radweg zwischen Schramberg-Sulgen und Heiligenbronn an einer der Senken überflutet, da die Wassermassen nicht schnell genug abfließen konnten.
Und auch im Bereich des Eberbachs in Sulgen war reichlich Wasser vorhanden.
Schiltachpegel bei knapp einem Meter
Der Pegel der Schiltach stieg zwar am Sonntag aufgrund des Regens in den Tallagen vom mittleren Wasserstand auf mehr als das Doppelte, blieb aber noch unter einem Meter. Dabei ist er noch deutlich entfernt von der zweijährigen Hochwassermarke, die bei 1,37 Metern liegt.
26 Zentimeter unter zweijähriger Marke
Etwas näher der zweijährigen Hochwassermarke lag hingegen die Kinzig in Schenkenzell am Sonntag gegen 10 Uhr mit einem Stand von 117,3 Zentimetern – dort liegt diese Marke bei 143 Zentimetern.
Mittlerweile sind beide Pegel aber wieder deutlich gesunken.