Schaden zwischen Hardt und Königsfeld: Mit knapp 1,6 Promille nach Unfall weitergefahren

Die Feuerwehr Hardt war zwischen Hardt und Königsfeld gefordert.
FeuerwehrEin 63-jähriger Fahrer eines BMW Alpina war laut Informationen der Polizei kurz vor 22.30 Uhr auf der Landesstraße 177 von Königsfeld in Richtung Hardt unterwegs.
Auf Höhe des Anwesens „Schlossmühle 3“ kam der Mann in einer Linkskurve nach rechts von der Straße ab, fuhr eine Böschung hinauf und kollidierte mit einem dortigen Telefonmast.
Ohne sich um den Schaden zu kümmern, setzte der BMW-Fahrer seine Fahrt mit seinem stark demolierten Wagen fort. An der Unfallstelle ließ er jedoch sein vorderes Kennzeichenschild zurück.
Anwohner löschen Brand
Zudem liefen aus dem Auto Betriebsstoffe aus, die sich auf seiner Fahrt in Richtung Hardt auf der Straße verteilten. Auf der Königsfelder Straße in Hardt kam der BMW letztlich zum Stillstand, da dieser anfing zu brennen.
Beherzte Anwohner löschten das Feuer mit einem Feuerlöscher und verständigten Polizei und Feuerwehr. Der 63-Jährige konnte von einer Streife des Polizeireviers Schramberg bei seinem Auto angetroffen werden. Diese stellten deutliche Anzeichen für eine alkoholische Beeinflussung bei dem Autofahrer fest. Zudem hatte er sich bei dem Unfall und dem anschließenden Brand leicht verletzt.
Ölspur ist über einen Kilometer lang
Ein Alkoholtest ergab einen Wert von beinahe 1,6 Promille. Er musste in einer Klinik eine Blutprobe abgeben. Seinen Führerschein behielten die Beamten ebenfalls ein. Die Feuerwehr Hardt unter der Leitung von Manuel Hildbrand kümmerte sich um die Beseitigung der etwa über einem Kilometer langen Ölspur. Diese begann an der Schlossmühle und führte bis zum Nägelesee. Es waren 17 Kräfte und drei Fahrzeuge im Einsatz.
Der nicht mehr fahrbereite BMW musste abgeschleppt werden. Die Höhe des entstandenen Sachschadens ist der Polizei noch nicht bekannt. Der 63-Jährige wird sich nun wegen des Verursachens eines Unfalls unter Alkoholeinwirkung und der Unfallflucht verantworten müssen.