Radweg Aichhalden – Waldmössingen
: Die Vorarbeiten zur Planung starten

Für die Planung des Radwegs von Aichhalden nach Schramberg-Waldmössingen laufen die vorbereitenden Arbeiten. Ein Ingenieurbüro aus Kirchzarten untersucht mit Bohrungen den Untergrund. Dazu ist eine Baustellenampel im Betrieb.
Von
Stephan Wegner
Oberndorf
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Kuno Sandmann von der Ingenieurgruppe Geotechnik aus Kirchzarten untersucht derzeit mit 50 Kernbohrungen den Straßenbereich im Gewann Lehen zwischen Heiligenbronn und Waldmössingen.

Wegner

Mit einem Kernbohrer und einem Rammkernbohrer ist derzeit die Ingenieurgruppe Geotechnik aus Kirchzarten bei Freiburg daran, dem Untergrund Geheimnisse zu entlocken.

Insgesamt 50 Bohrlöcher gibt es dazu auf und direkt neben der Landesstraße 419 zwischen Heiligenbronn und Waldmössingen sowie der einmündenden Kreisstraße in Richtung Aichhalden.

Zunächst wird mit dem Kernbohrer bei der Landesstraße auf rund 20 Zentimeter Tiefe eine Probe des Asphalts herausgebohrt, um feststellen zu können, welches Material genau verwendet wurde und in wieweit dieses später wiederverwendbar wird, wie Kuno Sandmann von der Ingenieurgruppe Geotechnik sagt.

Zwei Meter in die Tiefe

Im Anschluss daran wird der schwere Rammkernbohrer eingesetzt, mit dem eine zwei Meter lange Lanze in das Erdreich gerammt wird, um eine genaue Auskunft darüber zu erhalten, wie der Untergrund beschaffen ist. Da ist trotz maschineller Unterstützung noch sehr viel eigene Muskelkraft der beiden Mitarbeiter des Ingenieurbüros erforderlich.

Dieser Bohrkern des Asphalts wird begutachtet.

Foto: Wegner

Nachdem ein Großteil der Bohrlöcher auf der Landesstraße bereits ausgeführt ist, geht es weiter in den Kreuzungsbereich der Straßen und dann auf der Kreisstraße in Richtung Aichhalden weiter.

Damit wird es in dieser Woche voraussichtlich keine Baustellenampel mehr auf der Landesstraße selbst geben, sondern lediglich auf der Kreisstraße in Richtung Aichhalden.

Nochmals eine Ampel

In der kommenden Woche wird es allerdings nochmals Einschränkungen geben, denn nach den Bohrungen stehen noch Schürfungen im Randbereich an, wie die Sigmund Villing von der Straßenmeisterei in Schramberg-Sulgen auf Nachfrage bestätigt. Auch diese seien Grundlage für die späteren Arbeiten beim Bau des Radwegs und des Verteilers im Einmündungsbereich Lehen.

Trotz der Maschine ist noch viel Handarbeit nötig, um mit dem Rammkernbohrer zwei Meter tief ins Erdreich vorzustoßen.

Foto: Wegner

Geplant ist die Führung des Radwegs von Aichhalden aus entlang der Kreisstraße in Richtung Lehen. Wie genau der Kreuzungsbereich mit der Landesstraße aussehen soll, ist noch nicht endgültig klar, möglicherweise könnte es aber entgegen erster Ansichten des Regierungspräsidiums doch noch zu einer Unterführung kommen. Weiter führt der Weg dann ins Industriegebiet Webertal in Waldmössingen.

Sollte der Grunderwerb auch auf Schramberger Gemarkung klappen, könnte die Planung in diesem Jahr abgeschlossen werden und der Weg selbst dann bis 2026 fertig sein.

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