Ortschaftsrat Waldmössingen: Diskussion um Funkmast geht weiter

Links der Straße sind die Wohnhäuser, auf der rechten Seite ist der Mobilfunkmast geplant. „Der Abstand ist viel zu gering“, klagen die Waldmössinger Anwohner. (Archivbild)
DoldIn der Sitzung des Ortschaftsrats meldete sich Raphael Bantle von der „Interessengemeinschaft (IG) für nachhaltigen Mobilfunk in Waldmössingen“ in der Einwohnerfragestunde zu Wort. Er erkundigte sich bei Ortsvorsteher Reiner Ullrich nach der Möglichkeit, hinsichtlich des geplanten Standorts eines Mobilfunkmasts in der Nähe der Kastellhalle mit der Deutsche Telekom als potenzieller Betreiber nochmals ins Gespräch zu kommen.
Die IG würde hierfür ein unabhängiges Gutachten von einem neutralen Sachverständigen erstellen lassen und dieses über Spenden finanzieren. In anderen Fällen sei die Telekom dessen Empfehlungen gefolgt. In dem Gutachten werde der aktuell diskutierte Standort Teil der Prüfung sein, aber explizit nicht ausgeschlossen.
In das Gespräch und die Beauftragung fließe mit ein, dass städtische Flächen zur Pacht bevorzugt geprüft werden sollten. „Die IG akzeptiert das Ergebnis des unabhängigen Gutachtens“, versicherte Bantle. Er bat den Ortsvorsteher und Ortschaftsrat, diese Vorgehensweise zu unterstützen und sich dafür einzusetzen, dass der dringende Gesprächsbedarf mit der Telekom auch aus Sicht des Ortschaftsrats kommuniziert werde. Ziel sei es, zeitnah einen Gesprächstermin mit der Telekom zu vereinbaren.
Ullrich urteilte, wenn dies der Wunsch der IG sei, werde sich die Ortsverwaltung bemühen, mit der Telekom wieder ins Gespräch zu kommen. Der Vorschlag sei konstruktiv, es bräuchte allerdings neue Wege. Auf dem bisherigen Niveau ginge das nicht. „Wenn ich es richtig verstanden habe, ist das Gesprächsangebot mit neuem Inhalt. An mir soll es nicht scheitern, es wird allein auf die Telekom ankommen“, sagte Ullrich.