Nachruf: Walter Kußberger prägte die Arbeit der Naturfreunde Schramberg jahrelang

Die Naturfreunde Schramberg trauern um Walter Kußberger.
Privat„Mit tiefem Bedauern und voller Trauer nehmen die Naturfreunde der Ortsgruppe Schramberg Abschied von ihrem langjährigen und geschätzten Mitglied Walter Kußberger.“, heißt es in einer Mitteilung.
In diesen schweren Stunden seien die Gedanken des Ortsvereins bei Kußbergers Familie, die einen „besonderen Menschen“ verloren habe.
37 Jahre leitet er Ortsverein
Walter Kußberger war seit 1963 fest bei den Naturfreunde Schramberg dabei. Mit seiner unermüdlichen Hingabe und seinem außergewöhnlichen Engagement habe er viele Jahre das Leben der Ortsgruppe geprägt, heißt es in der Mitteilung der Naturfreunde weiter.
Von 1966 bis 1968 war Kußberger als Jugendleiter aktiv, und auch als Bildungsleiter habe er sich mit Leidenschaft für die Werte und Ziele der Naturfreunde eingesetzt. Bis 1976 habe er das Amt des zweiten Vorsitzenden bekleidet, bevor er 1976 das Amt des ersten Vorsitzenden übernommen habe, welches er mit Hingabe und Verantwortung für insgesamt 37 Jahre geführt habe.
„Während dieser langen Zeit gestaltete Walter die Entwicklung unserer Ortsgruppe maßgeblich und führte sie mit großem Einsatz durch zahlreiche Herausforderungen.“, heißt es in der Mitteilung weiter. Besonders hervorzuheben sei sein Engagement beim Umbau und der Pflege des Vereinshauses und der Sommerecke, die er stets mit viel Herzblut und handwerklichem Geschick betreut habe.
„Weitsicht und Gemeinsinn“
Kußberger sei nicht nur ein engagierter Vorstand, sondern auch ein tatkräftiger Macher gewesen, der oft selbst Hand angelegt habe, um die Visionen der Ortsgruppe zu verwirklichen.
Unter Kußbergers Führung sei die Ortsgruppe der Naturfreunde phasenweise auf über 250 Mitglieder angewachsen. Er habe den Verein mit Weitsicht und stets im Geiste der Gemeinschaft bis ins Jahr 2013 hinein geführt.
„Mit Walter verlieren wir nicht nur einen verdienten Vorstand, sondern vor allem einen guten Freund, einen Helfer in allen Lebenslagen und einen treuen Wandergefährten. Er war immer da, wenn man ihn brauchte, und seine positive Ausstrahlung und sein Engagement werden uns allen in lebendiger Erinnerung bleiben.“ betont Doris d’Elsa im Namen der Naturfreunde.