Musikverein Harmonie tritt in Tennenbronn auf: Ein Ausflug in magische Welten

Der Musikverein Harmonie spielte beim Konzert zahlreiche magisch anmutende Werke.
ZiechausMit Titeln aus Musicals eröffnete das gemeinsame Jugendorchester mit dem Frohsinn den magischen Abend mit einem ruhigen Einstieg in „Pokemon Theme“.
Als „zauberhaft“ kündigten Anna Broghammer und Antonia Hils die Musik um das Drama „Wicked“ an.
Für das Taktgefühl der Jungmusiker sorgte Dirigentin Christina Soumadi bei dem bekannten „Jerusalema“ von Michael Brown. Ihr Erfolg zeigte sich bei der Zugabe, den „Celtic Polkas“.
Schon bei seiner Ansage riet Hornist Stefan zum Aufpassen, damit beim Hören von „Hair“ aus haarigen Hippie-Tagen nicht die „Haare zu Berg stehen“.
Die befreundete Spielgemeinschaft der Musikvereine Hombrechtikon und Stäfa aus der Schweiz stellte sich mit dem Einzugsmarsch aus dem „Zigeunerbaron“ und einigen bekannten Melodien aus Operetten vor. Dazu schwenkten zwei Fahnenträger imposante Vereinsfahnen und fächelten den Zuhörern eine frische Brise von den Bühnenrändern zu. Zu „Bravo Musik“ spielte Stefan auf dem Waldhorn die Melodie und sehr erfrischend war „Oh mein Papa“ zu hören und die empörte Frage von Rumpelstilzchen „Bin ich denn ein Kiosk?“
Unterhaltsamer Auftritt
Sehr unterhaltsam war der Auftritt der Freunde aus Zürich mit „Zämehäbe“ und ihrer Zugabe mit dem fetzigen Marsch und ihrem „Wiederluege mitenand“.
In die magischen Berge ging es mit Harmonie auf der Semmeringbahn, die gerade erneuert wird, wie angesagt. Sogar den Presslufthammer in der dramatischen Bauphase glaubte man zu hören.
Von den vier Präsidentenköpfen am Mount Rushmore in Nord Dakota war „Ohne Pomp und Trump“ zu hören. Dagegen erklang das Glück aus allen Rohren bei dem Marsch der „Men of Mines“, den Wolfgang Wössner für die Minenarbeiter arrangiert hatte und für seinen Bruder, den Dirigenten Thomas Wössner. Der ließ den Drachen mit allen Registern zum Trainieren hoch aufsteigen, bei „How to Train Your Dragon“.
Alpenländisches Duett
Bei der Filmmusik zu der Erstürmung der Gefängnisinsel Alcatraz gab es viele Taktwechsel und den Einsatz der oberen Etage im Orchester, der Percussion.
Dann wurde es sehr bodenständig, als Frank Borowski, der Mann am Flügelhorn aufs Alphorn wechselte und damit und mit dem Lied „I Left My Heart in Switzerland“ seine Liebe zu unserem Nachbarland in tiefen Tönen eingestand. Er hatte sich von der Musikerin Angie aus Betzweiler in die Kunst mit dem Alphorn einweisen lassen und bewies seine Kunstfertigkeit im alpenländischen Duett mit ihr.