Mandolinenorchester Schramberg: Zusammen 90 Jahre als Musiker aktiv

Vorsitzender Berthold Dold (links) und Stellvertreterin Karin Schlayer (rechts) mit den Geehrten Karin Hörnig (40 Jahre) und Erwin Zipfelmayer (50 Jahre)
MOSDas Mandolinenorchester Schramberg (MOS) hat im Feriendorf Eckenhof ein abwechslungsreiches Kurkonzert geboten, das die Zuhörer auf eine musikalische Reise durch nationale und internationale Folklore mitnahm. Der nahezu volle Konzertsaal zeigte laut Mitteilung des MOS die große Wertschätzung für die Musiker, die mit ihrem Programm für einen unterhaltsamen Abend sorgten.
Das Orchester präsentierte ein vielfältiges Programm, das mit den zwei schottischen Stücken „Barcarolle“ und „The Furrow’s End“ in Bearbeitungen von Andrew D. Boden begann. Es folgten mit „Thema“ und „Streulicht“ zwei Stücke von Dimitris Lagios , die die Zuhörer nach Griechenland entführten. Ein weiteres Highlight war die kammermusikalische Einlage von Frank Scheuerle (Mandoline) und Karin Schlayer (Gitarre), die mit dem „Duo Nr. 6 a-Moll“ von Nicoló Paganini für einen besonderen Akzent sorgte.
Zwei Ehrungen
Im Rahmen des Konzerts wurden zwei Ehrungen vorgenommen, die die langjährige Verbundenheit und das Engagement zweier Musiker im Orchester würdigten.
Vorsitzender Berthold Dold überreichte im Auftrag des Bundes Deutscher Zupfmusiker (BDZ) eine Urkunde und die Ehrennadel in Gold an Karin Hörnig. Diese Auszeichnung erhielt sie für ihr 40-jähriges aktives Wirken im BDZ. Dold hob in seiner Laudatio hervor, dass Karin Hörnig seit mehr als 25 Jahren als Kassenprüferin tätig ist, fast nie bei Proben fehlt und stets mit großem Einsatz im Orchester mitwirkt. Sie ist eine große Stütze in der Organisation und eine unverzichtbare und engagierte Musikerin in der ersten Mandoline.
Unverzichtbar für das Orchester
Einen weiteren Höhepunkt stellte die Ehrung von Erwin Zipfelmayer dar, der für sein 50-jähriges aktives Wirken mit dem Ehrenbrief des BDZ ausgezeichnet wurde. Auch er ist unverzichtbar für das MOS. Er spielte sowohl in der ersten Mandoline als auch in der Mandola und ist derzeit im Orchester in der zweiten Mandoline aktiv. Hervorzuheben ist sein Engagement als Notenwart. Dold betonte in seiner Laudatio die Zuverlässigkeit und die ruhige und besonnene Art von Erwin Zipfelmayer.
Bekannte Märsche zum Abschluss
Passend zu den Ehrungen folgte mit „Perfect“ von Ed Sheeran ein Gitarrenduo in einer Bearbeitung von Boris B. Bagger, gespielt von Frank Scheuerle und Karin Schlayer. Mit „Gondelnächte“ von E. Müller entführte das Orchester die Zuhörer anschließend zunächst nach Italien und dann mit „Cachucha“ von Willy Czernik und der „Argentinischen Volksweise“ von I. Wollna nach Südamerika. Den Abschluss bildeten zwei bekannte Märsche: „In der Dorfschmiede“ von Heinz Egidius und „Gut Klang“ von Hermann Schmidt.
Dold bedankte sich bei den Gästen für ihr Kommen, und das Orchester erfüllte gerne den Wunsch nach einer Zugabe mit der japanischen Melodie „Hamachidori“.