Konzert im Kirchenschiff
: Die Lebensgeschichte Jesu erklingt in Händels Manier

Das Oratorium „The Messiah“ wird in der Stadtkirche Schiltach am Samstag, 18. Juli, um 19 Uhr aufgeführt. Eine weitere Aufführung findet am Sonntag, 19. Juli, um 16 Uhr im Stadtpark Lahr statt.
Von
(red/pm)
Schiltach/Lahr
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Tatjana Kharalgina-Wilson -Sopran

Tatjana Kharalgina-Wilson trägt mit ihrer Sopranstimme zum Konzert bei.

Privat
  • Händels „The Messiah“ wird in Schiltach und Lahr aufgeführt – Eintritt frei.
  • Termine: Samstag, 18. Juli, 19 Uhr in der Stadtkirche Schiltach; Sonntag, 19. Juli, 16 Uhr im Stadtpark Lahr.
  • Mit Capella instrumentalis und vocalis Lahr sowie den Solistinnen und Solisten Kharalgina-Wilson, Bertrand, Festner, Ohu.
  • Leitung: Kirchenmusikdirektor Hermann Feist. Gesungen wird auf Englisch in barock-rhetorischer Manier.
  • Benefizprojekt zugunsten des restaurierten Irmler-Flügels, Spenden erbeten.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

In den vergangenen Wochen wurde in der Villa Jamm im Rahmen der Angebote der Kulturinitiative das musikalische Projekt des Jahres 2026 vorbereitet: das Oratorium „The Messiah“ von Georg Friedrich Händel. In kammermusikalischer Besetzung mit der Capella instrumentalis Lahr, der Capella vocalis Lahr und den Solisten Tatjana Kharalgina-Wilson (Sopran), Theresa Bertrand (Alt), Luca Festner (Tenor) und Martin Ohu (Bass) wird das bedeutendste Werk des barocken Komponisten, komponiert in England, unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Hermann Feist aufgeführt.

Beide für dieses begrenzte Projekt zusammengetretenen Ensembles haben getrennt das Werk in der Villa Jamm im Lahrer Stadtpark geprobt. Nun wird es zu zwei Aufführungen kommen. Beide Aufführungen bringen das gesamte Werk zu Gehör, nur um wenige Abschnitte gekürzt, sodass die Dauer unter zwei Stunden liegen wird. Die Konzerte werden durch eine Pause unterbrochen.

Händels Oratorium gestaltet die kompakte Lebensgeschichte Jesu Christi in packender und musikalisch dramatischer Weise. Arien, Rezitative, Accompagnati und die vielen sehr differenziert komponierten Chöre erzählen zum einen das Geschehen, deuten es zum anderen aus und kommentieren es.

Libretto von Jennens

In sehr persönlich gehaltener Sprache („I know, that my Redeemer liveth“ – Ich weiß, dass mein Erlöser lebt) setzt Händel das Libretto von Jennens um, das Jesu Lebensgeschichte und heilsgeschichtlichen Auftrag und seine Bedeutung in Beziehung zum eigenen Leben und Empfinden, zum persönlichen Glauben setzt. Christus wird dabei als derjenige dargestellt, dessen Botschaft und Vorbild in unserer heutigen wie der damaligen, von Machtmissbrauch, Habgier, Rücksichtslosigkeit und Egozentrik geprägten Welt, eine fundamentale Wendung zu menschlicherem und gerechterem Umgang mit Mitmenschen und Umwelt, zur gesamten Schöpfung, vorgeben kann.

Der Rottweiler mit Biss
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Solisten und Ensembles der Konzerte werden das Oratorium in englischer Sprache und in barock-rhetorischer Manier aufführen, wie es der Komponist zu seiner Zeit ähnlich gestaltet haben mag. Damit wird die packende, sinndeutend dramatische Gestaltung von Handlung und Text plastischer als in klassisch deutschsprachiger Art.

Der Eintritt ist frei, es muss in Lahr nur der übliche Eintritt in den Stadtpark entrichtet werden. Das Publikum wird um eine Spende für die erfolgte Restaurierung des Irmler-Flügels gebeten, den die Stadt Schiltach der Kulturinitiative Villa Jamm geschenkt hat. Der  Verzicht des Großteils des mitwirkenden Ensembles auf ein Honorar, ermöglicht dem Veranstalter, beide Konzerte als Benefiz-Projekt zugunsten des Flügels anzubieten.