Kolpingsfamilie Sulgen: Diese Reise bleibt lange in Erinnerung

Gruppenbild vor der romanischen Kirche „San Pietro“ im historischen Ortskern von Teglio
VereinDrei abwechslungsreiche Tage verbrachten die Mitglieder der Sulgener Kolpingsfamilie, verstärkt durch TeilnehmerInnen der Hardter Kolpingsfamilie, auf einer Reise an den Comer See und in die Schweizer Alpen.
Erstes Ziel war Vaduz, die Hauptstadt des Fürstentums Liechtenstein. Um einen ersten Eindruck von der kleinen, aber vielseitigen Residenzstadt zu gewinnen, unternahm die Reisegruppe eine Rundfahrt mit dem CityTrain, einem schleppergezogenen Bummelzug. Dabei erfuhren die Teilnehmer Wissenswertes über Vaduz, das nicht nur Sitz des Fürstenhauses, sondern auch ein international bedeutender Finanzplatz ist. Im Anschluss gewährte ein informativer Film faszinierende Einblicke hinter die Kulissen von Schloss Vaduz, dem Wohnsitz der Fürstenfamilie, der der Öffentlichkeit nicht zugänglich ist.
Teglio war das Tagesziel
Von Vaduz führte die Reise über den Flüela- und Berninapass nach Tirano und weiter zum Tagesziel Teglio. Das idyllische Bergdorf liegt rund 500 Meter über dem Veltlintal und ist vor allem für seine traditionsreiche Buchweizenküche sowie dem Weinbau bekannt. Dort ließ die Reisegruppe den ersten Tag in gemütlicher Atmosphäre ausklingen.
Am zweiten Reisetag stand der Comer See auf dem Programm. Mit dem Zug ging es zunächst nach Varenna, einem der schönsten Orte am Ostufer des Sees. Von dort aus setzte die Gruppe mit dem Schiff nach Bellagio über, das wegen seiner malerischen Lage auf der Landzunge zwischen den beiden südlichen Armen des Comer Sees auch als „Perle des Comer Sees“ bezeichnet wird. Trotz hochsommerlicher Temperaturen ließen sich die Reisenden den Aufenthalt nicht verderben. Viele genossen die gepflegten Uferpromenaden mit ihren blühenden Oleanderbäumen, die reizvollen Gassen und die schattigen Parkanlagen mit herrlichem Blick auf den See.
Ein weiterer Höhepunkt erwartete die Reisegruppe am dritten Tag mit der Fahrt im Bernina-Express von Tirano nach St. Moritz. Die Panoramabahn gilt als eine der schönsten Bahnstrecken Europas und führt über die zum UNESCO-Welterbe gehörende Bernina-Linie der Rhätischen Bahn. Die Fahrt begeisterte mit spektakulären Ausblicken auf imposante Gletscher, tief eingeschnittene Täler, glasklare Bergseen und eindrucksvolle Viadukte. Über den Berninapass erreichte der Zug den auf 2.253 Metern gelegenen Ospizio Bernina, den höchsten Punkt der Strecke, bevor die Zugreise in St. Moritz endete.
Einkehr in Behla
Nach einem kurzen Aufenthalt im weltbekannten Engadiner Ferienort trat die Gruppe die Heimreise an. Über den Julierpass, vorbei am Walensee, über Winterthur und Schaffhausen ging es zurück in den Schwarzwald. Den gelungenen Abschluss der Reise bildete die gemeinsame Einkehr im Gasthaus Kranz in Behla.
Mit vielen schönen Erinnerungen, eindrucksvollen Landschaftsbildern und zahlreichen neuen Eindrücken kehrten die Teilnehmer nach Hause zurück. Alle waren sich laut Mitteilung einig, dass diese Dreitagesfahrt eine gelungene Kombination aus mediterranem Flair, beeindruckender Alpenwelt und geselligem Miteinander bot und noch lange in bester Erinnerung bleiben wird. Dem umsichtigen und perfekt italienisch sprechenden Echle-Busfahrer Domingo Coppa und Organisator Martin Klausmann wurde herzlich für die Durchführung der Fahrt gedankt.