Kirchenchor in Hardt: Darum hat sich die neue Dirigentin blendend eingefügt

An die „Feuertaufe“ für die neue Dirigentin Marta Kulzer Ribeiro (rechts) wurde gerne erinnert.
Winfried FlaigMit einer krankheitsbedingten Ausnahme stellten sich alle Amtsinhaber zur Wiederwahl. Einstimmig wiedergewählt für zwei Jahre wurden die stellvertretende Vorsitzende Gertrud Moosmann, Schriftführerin Dorothee Haberstroh, Kassiererin Alexandra Herzog, Notenwartin Marianne Menrad und Kassenprüfer Guido Kopp. Anstelle von Kassenprüfer Hansjörg Klaussner, der krankheitshalber nicht mehr kandidierte, wurde Hans Weigold berufen. Auch die Stimmenvertreter verblieben im Amt.
Vorsitzende Anne Rimmele-Ganter begrüßte die Mitglieder, bevor Schriftführerin Dorothee Haberstroh mit einem humorvollen Rückblick auf das vergangene Vereinsjahr weitermachte.
Großer Erfolg
Die neue Dirigentin Marta Kulzer Ribeiro kommt sehr gut an. Neben der musikalischen Mitgestaltung an Ostern, Himmelfahrt, Fronleichnam, Allerheiligen und Weihnachten wurde mit großem Erfolg als Debüt der Dirigentin das Jubiläumskonzert zum 130-jährigen Bestehen des Chores sowie erstmals der Auftritt mit den Projektsängern an Weihnachten und die Teilnahme am Dekanatskirchenmusiktag Heiligenbronn gemeistert.
In Kooperation mit der Kirchengemeinde wurde das Fronleichnamsfest zugunsten der Arbeit von Schwester Theresina ein Erfolg. Höhepunkte waren auch die Teilnahme an der Hochzeit einer Sängerin in Heiligenbronn und die Mitgestaltung der Hochzeitsfeier der Dirigentin in Donaueschingen. Zudem gingen Glückwünsche an ein drittes Brautpaar. Vier runde Geburtstage mit Bewirtung förderten den Gemeinschaftsgeist. Bei der Cäcilienfeier wurden Gertrud Moosmann und Alois Menrad geehrt.
Der Bericht der Schriftführerin wurde ergänzt durch den Rückblick der beiden Vorsitzenden. Sie gingen auf die Leistung der jungen Dirigentin ein, die in der Ostermesse mit dem Bläserquartett als auch im Jubiläumskonzert dafür sorgte, dass der Chor anspruchsvolle Stücke in abwechslungsreicher Form präsentierte. Sie dankten sie auch für die Anregung, die Projektsänger mehr in die Mitte der Stimmregister zu nehmen.
Sehr gute Stimmung
Die Stimmung im Chor bezeichneten die Vorsitzenden als sehr gut, denn mit ihre unkomplizierten Art habe Marta Kulzer Ribeiro ihren Platz als Dirigentin wunderbar ausgefüllt.
Die Dirigentin zeigte sich erfreut über das Resümee. Sie äußerte die Hoffnung, dass der Chor mehr Mitsänger anzieht. Die Arbeit mit dem Chor mache ihr großen Spaß.
Pfarrer Eisele als Präses sagte Vergelt’s Gott für das „überragend Geleistete im Dienste der Liturgie“. Mit einem humorvollen Beitrag stellte er die Frage, warum eigentlich noch nicht alle in einem Chor sängen. Ein Chor habe doch Platz für alle.
Kassiererin Alexandra Herzog verzeichnete ein leichtes Minus, doch gab es neben Ausgaben auch feste Einnahmen wie der Zuschuss der Gemeinde und der katholischen Kirchengemeinde sowie größere Spenden.
Der Bericht über den Probenbesuch fiel positiv aus. Bei 45 Chorproben gab es sieben Mitglieder, die nie (Marianne Menrad, Anne Rimmele-Ganter) oder nur ein- bis zweimal (Edelgard Klausmann, Erika Fehrenbacher, Erich Fehrenbacher, Hans Weigold) gefehlt hatten. Sie wurden mit einem Geschenk belohnt. Den Besuchs-Durchschnitt führte der Alt mit 94,4 Prozent an, gefolgt von Sopran (89,2), Bass (88,9 und Tenor (87,1).
Termine
Bei der Terminvorschau
erwähnten die Vorsitzenden das Konzert mit dem HHC am 5. April, das Hochamt am Ostersonntag mit der Tambling-Messe, die Gestaltung der Open Air-Messe an Christi Himmelfahrt, wobei den Musikern vorgeschlagen wird, gemeinsam mit den Teilnehmern zu musizieren. Noch offen blieb, ob der Chor am Pfingstsonntag mit den Fis(h)ermans Friends auftritt und ob eine Maiandacht stattfindet. Beim Dorffest beteiligt sich der Chor nicht.