Umzug in Aichhalden: Mehr als 25 Zünfte beim Kindernarrensprung
Mehr als 25 Narrenzünfte sorgten dafür, dass es am Samstag ein bunter und abwechslungsreicher Kindernarrensprung wurde.
Der närrische Lindwurm startete zwar mit leichter Verzögerung, was der Stimmung aber keinen Abbruch tat. Der Umzug zog sich über die Hauptstraße durch die Ortsmitte bis zur Festhalle und zur Festplatzanlage.
Den Auftakt machte die gastgebende Narrenzunft Aichhalden, die viel umjubelt wurde. „Borschtig, borschtig, borschtig isch dia Sau“ schallte es aus vielen Kehlen. Auch die kleine Garde zeigte schon ihr ganzes Können.
„Die schönste Hexe im ganzen Umkreis“ – das war natürlich die Aichhalder Hexe und sie waren in großer Anzahl beim Umzug dabei. Die Hansel zeigten sich spendabel mit ihren Brezeln. Selbstverständlich kamen auch die Saublodern der Sauhirten zum Einsatz. Dicht gefolgt kamen die Erzknabberteufel, die im Jahr 1990 gegründet wurden.
Toller Umzug bei trockenem Winterwetter
Eine kurze Anreise hatten auch die Brotberghexen und die „Doagkneter“ aus dem benachbarten Rötenberg. Da wollten sich auch die 1993 gegründeten Aichhalder Mühlenhexen nicht lumpen lassen.
Teufel, Hexen, Katzen, Hunde, Raupen und sonstige kleine Narren der zahlreich erschienen Zünfte aus der Umgebung boten über zwei Stunden lang einen tollen Umzug, was sehr zur Freude der vielen großen und kleinen Zuschauer, die bei trockenem und sonnigen Winterwetter den Straßenrand säumten, geschah.
Zu sehen waren auch die befreundeten Zünfte Klein-Bayern aus Fluorn, die Narrenzunft Winzeln, die Katzenzunft Hardt, die Pfrieme-Stumpe aus Tennenbronn, die Narrenzunft Sulgen, die Narrenzunft Schiltach, die Narrengesellschaft Hooriger Hund Sulzbach, die Hagen-Henker Beffendorf, die Heulicherzunft Mariazell, die Hecke-Pfiefer Locherhof, die Raupenzunft Seedorf, die Holzäpfelzunft Dunningen und die Narrenzunft Waldmössingen. Häufig wurden die Zünfte von Musik und Garden begleitet.
Beim Nachmittagsprogramm in der Josef-Merz-Halle und in der Festplatzanlage hatten die Kleinen viel Spaß und zeigten den Zuschauern auf beeindruckende Weise, was sie einstudiert hatten.
Bereits vor dem Narrensprung fand der neu einstudierte Kinderhexentanz der Aichhalder am Engelplatz neben der Kirche statt.
































