Katzenmusik in Schramberg
: Gesang am Morgen aus rauen Kehlen

Mit überraschenden Schwarzwald-Jungfrauen startete die Katzenmusik vor dem Rathaus in Schramberg.
Von
Christoph Ziechaus
Oberndorf
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Die FFK – Freie Katholische Katzenmusik.

Ziechaus

Die singenden Jungfrauen aus Bad Dürrheim mit roten Bollen auf dem Hut fanden die Fasnet in Schramberg einfach gut und erwarteten in voller Pracht viel Amore in der Nacht.

Für diese scharfe Aussicht gab es von den Elfern die B-Note „echt geil“ zum Ausmarsch.

Dagegen klangen die Elferfrauen äußert zahm mit ihrem Wunsch für gelbe Brause nach der großen Sause.

Die Mannschaft der Panzerknacker vom Burgweg fand „Mittellos ist der Ort, neun Millionen fehlen an Bord“. Ist der Ruf erst ruiniert, weiß man, dass nichts mehr funktioniert. Trotzdem feiert Höfle die Fasnet Tag und Nacht, lässt nichts aus von der Pracht. Das war rassige Klasse für die Elfer.

Kolping sah im weißen Bademantel von Udo jedes Jahr die ganze Katzenschar, und das mit 16 Jahr – „so steht sie vor mir“. Cherie klang pfiffig und fetzig.

Die Freie katholische Katzenmusik FKK sang mit Höhner, wenn nicht wir, wer dann und ziehen die Elfer in den Bann.

Spontane Einlage

Und ganz zum Schluss gab es noch eine spontane Sonder-Zweier-Einlage der Elfer Maxi Neudeck und Fabian Riesterer. Sie sangen und spielten auf der Melodika eine Mischung aus „Alle meine Entchen“ und „Fuchs du hast die Gans gestohlen“ einen eigenen Text zu den aktuellsten Fasnets-Themen. Eine Wertung blieb aus – die Jury wäre ja voreingenommen.

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