Jubiläum in Schramberg: So feierte die neuapostolische Kirche ihr 100-jähriges Bestehen

Vieles Besucher kamen zum Jubiläumsgottesdienst.
KircheAls Grundlage für den Gottesdienst in der festlich geschmückten Kirche diente das Bibelwort aus Apostelgeschichte 9, 31: „So hatte nun die Gemeinde Frieden in ganz Judäa und Galiläa und Samarien und baute sich auf und lebte in der Furcht des Herrn und mehrte sich unter dem Beistand des Heiligen Geistes.“
In seiner Predigt zog Gemeindevorsteher Steffen Weik einen anschaulichen Vergleich, der die Vielfalt und gleichzeitig auch die Einheit der Gemeinde auf berührende Weise darstellte. Er verglich die Gemeinde mit einem Blumenstrauß, der aus verschiedenen bunten Blumen gebunden ist. „So vielfältig die Blumen auch sind, zusammengebunden ergibt sich ein wundervoller Strauß“, führte er aus. Diese Metapher betonte die Einzigartigkeit jedes einzelnen Gemeindemitglieds und gleichzeitig die Schönheit und Stärke, die aus dem Zusammenhalt und der Gemeinschaft erwachsen.
Priester Jan Glatthaar, Vorsteher der Gemeinde Alpirsbach sowie Evangelist Rainer Rauscher, Vorsteher der Gemeinde Waldshut-Tiengen, ergänzten den Predigtteil mit ihren Beiträgen.
Einblick in die Geschichte
Nach dem Gottesdienst folgte der Festakt zum Jubiläum. Zunächst verlas Gemeindevorsteher Steffen Weik eine gekürzte Fassung der Gemeindechronik, die einen Einblick in die 100-jährige Geschichte, die Entwicklung und die prägenden Ereignisse der neuapostolischen Kirchengemeinde Schramberg gab.
Anschließend folgten die Grußworte der Gäste: Oberbürgermeisterin Dorothee Eisenlohr überbrachte die Glückwünsche der Stadt. Ebenso sprachen Tanja Gerger von der evangelischen Kirchengemeinde Lauterbach und Rolf Buchholz, stellvertretender Bürgermeister von Lauterbach, ihre Wünsche aus.

Rolf Buchholz (von links), OBin Dorothee Eisenlohr, Tanja Gerger und Gemeindevorsteher Steffen Weik
Foto: KircheDie Feierlichkeiten setzten sich mit einem Sektempfang auf dem Schulhof der Realschule Schramberg fort, der reichlich Gelegenheit zum Austausch und persönlichen Gesprächen bot.
Am Nachmittag gab es im Kirchengebäude weitere Beiträge, die das vielfältige Gemeindeleben beleuchteten. Bei Kaffee und Kuchen klang der ereignisreiche Festtag harmonisch aus.