Hausbewohner unverletzt: Feuerwehr löscht Brand in Hardt
Um 0.18 Uhr kam die erlösende Nachricht: "Feuer aus", vermeldete Kommandant Klaus Haberstroh. Zuvor waren bange Minuten vorausgegangen. Rauchschwaden und Qualm drangen aus einem Haus in der Pfarrer-Langenbacher-Straße und hielt nicht nur die Feuerwehr in Atem.
Hardt - Kurz nach 23 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert aufgrund einer Rauchentwicklung, deren Ursache zunächst nicht klar war. Schnell eilte die Hardter Feuerwehr mit 26 Mann und drei Fahrzeugen herbei.
Zur Sicherheit auch die Drehleiter angefordert
Zur Unterstützung rückte die Feuerwehr Schramberg mit ihrer Drehleiter an, die aber glücklicherweise nicht gebraucht wurde.
Das Gleiche gilt für die Rettungskräfte des DRK, die nicht zu einem Einsatz kamen. Auch der stellvertretende Kreisbrandmeister Werner Storz war vor Ort. Die Straße war taghell erleuchtet, so viel Blaulicht wurde in Hardt schon lange nicht mehr gesehen.
Schnell wurde hinter einem gasbetriebenen Kachelofen eine Hitzequelle ausgemacht. In der Zwischenwand hinter dem Ofen hatte sich ein Schwelbrand gebildet, weshalb die Feuerwehr die Wand gewaltsam öffnen musste. Hierzu waren Atemschutzträger im Einsatz, da der Bereich verraucht war.
Exakte Brandursache unklar
Die exakte Brandursache ließ sich auch vom hinzu gezogenen Schornsteinfeger nicht ausmachen. Möglich sei ein technischer Defekt, aber auch der Ofen könnte als Brandursache in Frage kommen, sagte Klaus Haberstroh hinterher. Auch die Polizei sprach später in einer Pressemitteilung davon, dass möglicherweise eine Isolierung nicht ausreichend und ursächlich für das Feuer war.
Jedenfalls war der Brand relativ schnell gelöscht, auch wenn viel rauchendes Material ins Freie in den strömenden Regen gebracht und abgelöscht wurde. Das Wichtigste: Es kam niemand zu Schaden. Allerdings war die Stromversorgung des Hauses lahm gelegt. Zudem war nicht klar, wie stark das Haus kontaminiert war.
Bürgermeister Michael Moosmann, der ebenfalls am Ort des Geschehens war, konnte beruhigend auf die Bewohner einwirken. Zudem sorgte er für eine Übernachtungsmöglichkeit für die brandgeschädigten Bewohner in einer Hardter Ferienwohnung.
Das Haus ist nach dem Feuer vorerst nicht mehr bewohnbar. Insgesamt entstand Sachschaden in Höhe von etwa 15.000 Euro.








