Hardter Senioren reisen
: Die Sinnlosigkeit des Krieges erlebt

Die Hardter Senioren unternahmen eine Ausfahrt in die Vogesen.
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(red/pm)
Oberndorf
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Die Senioren erlebten eine spannende Reise ins Elsass.

Albert

So ging die Fahrt über Freiburg nach Cornay und auf den Hartmannsweilerkopf zwischen Colmar und Belfort.

Der Berg war im ersten Weltkrieg wegen seiner strategischen Lage zwischen Deutschen und Franzosen hart umkämpft. Der Kampf um den Gipfel begann am 31. Dezember 1914 und dauerte ein Jahr. Die Deutschen besetzten die östliche Flanke des Berges, die Franzosen lagen auf der anderen Seite. Schneestürme im Winter und Hitze im Sommer erschwerten die Kämpfe.

Nach Schätzungen starben bis zu 30 000 deutschen und französische Soldaten, 60 000 wurden verwundet. Die Kämpfe führten zu keinem Ergebnis und stehen für die Sinnlosigkeit des Krieges.

Nach Kriegsende 1918 wurde eine Gedenkstätte mit hunderten von Kreuzen, ein Denkmal sowie ein Museum und eine Krypta errichtet. 250 000 Besucher kommen Jahr für Jahr.

Unter Denkmalschutz

Von dem Stellungskrieg zeugen ungefähr 6000 Stollen und 90 Kilometer Schützengräben, was alles unter Denkmalschutz steht.

Anschließend ging die Fahrt weiter zum Grand Ballon (Großer Belchen), der mit 1424 Meter der höchste Berg der Vogesen ist. Auf 1342 Metern Höhe befindet sich ein Gasthaus und Hotel. Vom Gipfel hat man einen herrlichen Ausblick auf Rheinebene, Freiburg und den Schwarzwald. Bei gutem Wetter sieht man gar die Alpen samt Säntis und Mont Blanc.

1927 wurde ein Denkmal der Gebirgsjäger eingeweiht. Es wurde von den Deutschen im September 1940 zerstört und im Jahr 1960 wieder hergestellt.

Seit 1997 steht auf dem Gipfel eine Radarstation für die Flughäfen Straßburg und Mühlhausen.

Elsässisches Menü

Dann war Einkehr in einer Ferme Auberge, einem Berggasthof, zum Mittagessen. Die Senioren wurden vom Wirt herzlich empfangen und über die Gegend informiert. Das elsässische Drei-Gänge-Menü schmeckte vorzüglich. Nach einem Einkauf von Münsterkäse wurde die Heimreise angetreten. Hans-Peter Albert bedankte sich für den schönen Tag bei den Organisatoren Alois Kopp und Franz Kohler.

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