Hallenbad Badschnass in Sulgen
: Dieses Konsequenzen ziehen die Stadtwerke aus dem Park-Chaos

Stadtwerke-Geschäftsführer Peter Kälble schaltet sich auf Nachfrage unserer Redaktion in die derzeitige Diskussion ums Hallenbad ein.
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(red/pm)
Oberndorf
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Schwarzwälder Bote

„Grundsätzlich sind die Parkplätze, die über die Schrankenanlage bewirtschaftet werden können, unseren Badegästen vorbehalten“, teilt Kälble mit.

Und weiter: „Als wir – noch vor Corona - den Parkplatz über die Schrankenanlage komplett bewirtschaftet haben, gab es nicht selten den Anblick eines leeren Parkplatzes. Da sich immer mehr Bürger gewünscht haben, dass die Stadt den Parkplatz für Nicht-Badegäste freigibt, haben die Stadtwerke in Abstimmung mit der Stadt die Schrankenanlage außer Betrieb genommen. In den Wintermonaten wurde es jetzt nach Corona durch die zunehmenden Besucherzahlen für die Badegäste wieder enger. Durch den Wegfall des Parkplatzes auf dem Gelände, das jetzt von der Zahnklinik genutzt wird, hatte sich die Situation verschärft“.

Probleme mit Dauerparkern

Zur Situation mit den Dauerparkern sagt er: „Unsere Beobachtung ist, dass der Platz früh morgens vermehrt von Dauerparkern genutzt wird, die nicht das Bad besuchen. Deshalb mehrten sich bei uns Beschwerden unserer Badegäste, die keinen Parkplatz gefunden haben“.

Folgende Konsequenzen wurden gezogen: „In Abstimmung mit der Stadt haben wir vor wenigen Tagen folgende Maßnahme umgesetzt: wir schließen abends nach Dienstschluss die Schranke und öffnen sie kurz bevor das Hallenbad aufmacht, um so zum Beispiel Schüler, Eltern sowie Berufstätige am Dauerparken zu hindern. Damit sind nach unserer Einschätzung ausreichend Parkplätze für unsere Badegäste vorhanden. Das ist für uns die bürgerfreundlichste Lösung, da Bürger, die nicht unser Bad besuchen wollen und kurzzeitig in Sulgen Mitte etwas zu erledigen haben, tagsüber auch dort parken können.

750 000 Euro investiert

Es gibt aber auch noch andere Möglichkeiten: „Zudem hat die Stadt mittlerweile 62 zusätzliche Parkplätze beim Wittumgelände erstellt und 32 saniert. Es gibt Behindertenparkplätze, Familienparkplätze, Abstellmöglichkeiten für Fahrräder, Wohnmobilstellplätze und – demnächst – Lademöglichkeiten für E-Autos. Dafür hat die Stadt rund eine 750 000 Euro investiert. Insofern gibt es mittlerweile fußläufig erreichbar sehr gute Alternativen“, schließt Kälble.

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