Führung für Familien
: Rötenberg bietet Einblicke in die Vergangenheit

Der Archäologe Christoph Wulfmeier und zwei römische Überraschungsgäste leiten am Samstag, 18. Juli, um 15 Uhr eine Führung zum Tempelbezirk am Brandsteig.
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(red/pm)
Aichhalden-Rötenberg
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 Brandsteig bei Rötenberg mit dem Abguss des Weihesteins für Abnoba

Brandsteig bei Rötenberg mit dem Abguss des Weihesteins für Abnoba

Christoph Wulfmeier
  • Familienführung am Brandsteig bei Rötenberg: Start am Samstag, 18. Juli, um 15 Uhr.
  • Archäologe Christoph Wulfmeier leitet die Tour – römische Überraschungsgäste sind dabei.
  • Thema sind Tempelbezirk, Straßendorf und Reisen sowie Alltag vor 2000 Jahren.
  • Funde wie Merkur-Relief und Votivstein für Abnoba werden erläutert.
  • Treffpunkt ist direkt am Brandsteig, die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung.

Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.

Spannende Veranstaltungen gibt es auch 2026 wieder an der Römerstraße Neckar-Alb-Aare. Von Baden-Württemberg bis in die Schweiz verbindet die Themenroute römische Sehenswürdigkeiten, Denkmäler und Museen. Im Rahmen der Jahres-Highlights gibt es am 18. Juli um 15 Uhr eine spannende Familienführung am Brandsteig bei Rötenberg. Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Bei dieser Führung für Groß und Klein erwartet die Besucher nicht nur viel Wissenswertes zum ehemaligen Tempelbezirk und der zugehörigen Siedlung, sondern auch römische Überraschungsgäste. Der „Brandsteig“ bei Rötenberg ist eine bedeutende römerzeitliche und vorgeschichtliche Fundstelle. Er befindet sich auf einer Passhöhe an der Kinzigtalstraße, einer wichtigen Fernverbindung vom Rhein an die obere Donau. In römischer Zeit befand sich hier nicht nur ein Straßendorf mit einer Raststation, sondern auch ein ausgedehnter Tempelbezirk mit mehreren gallorömischen Umgangstempeln.

Einblicke in Alltag vor 2000 Jahren

Zu sehen ist oberirdisch wenig, aber Christoph Wulfmeier vom Landesamt für Denkmalpflege nimmt große und kleine Interessierte mit auf eine Zeitreise und erzählt über die Strapazen und Gefahren einer Reise, antike Götter und den Alltag vor 2000 Jahren. Gefunden wurde hier unter anderem ein Weiherelief mit Darstellung des Merkur - schützender Gott der Kaufleute, Reisenden und Diebe -, aber auch ein Votivstein für die Schwarzwaldgöttin Abnoba, der kelto-römischen Göttin des Waldes und der Quellen.

Aufgestellt hat diesen Stein der römische Zenturio Antonius Silo, ein erfahrener Offizier und Truppenführer, den die römische Heeresführung bereits in fünf Legionen in verschiedensten Teilen des Reiches eingesetzt hatte. „Und wer weiß, vielleicht zeigt sich der Zenturio ja an diesem Samstag persönlich und erzählt aus seinem Leben. Lasst Euch überraschen!“, heißt es in einer Mitteilung.

Treffpunkt ist direkt am Brandsteig (ab Rötenberg ausgeschildert). Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich. Die Führung wird von der Römerstraße Neckar-Alb-Aare in Kooperation mit dem Landesamt für Denkmalpflege und der Gemeinde Aichhalden veranstaltet.

Weitere Veranstaltungen und Infos zur „Römerstraße Neckar-Alb-Aare“ gibt es unter www.roemerstrasse.net.

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