Freizeit in Heiligenbronn
: Kinderrechte stehen im Fokus des Zeltlagers

Die Kinder des Heiligenbronner Zeltlagers verbrachten eine unvergessliche Ferienzeit in Lackendorf.
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(red/pm)
Oberndorf
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Die Teilnehmer erlebten eine unvergessliche Woche rund um Stetten-Lackendorf.

Veranstalter

In diesem Jahr waren die Teilnehmer des Heiligenbronner Zeltlagers auf dem Sportgelände der SpVgg Stetten-Lackendorf untergebracht. Die knapp 50 Kinder, welche zwischen acht und 15 Jahre alt sind, beschäftigten sich laut Mitteilung insbesondere mit Kinderrechten. Betreut wurden sie von 18 Teamern, die durch ein dreiköpfiges Küchenteam ergänzt wurden, das alle bestens mit Essen versorgte.

Nach der Ankunft der Kinder und Jugendlichen ging es mit Spielen und Musizieren am Lagerfeuer los, wodurch sich alle besser kennenlernten. Am folgenden Tag wurde die Lagerfahne zum Thema „Kinderrechte“ bemalt, welche abends feierlich in Begleitung der Zela-Band gehisst wurde.

Am selben Tag durften sich die Kinder mit verschiedenen Bereichen der Chancengleichheit beschäftigen. Das erste Mal jemals tagte auch ein von den Kindern selbstgewähltes Zela-Parlament, welches aus fünf täglich neugewählten Abgeordneten bestand. Diese hatten jeden Tag die Möglichkeit, Vorschläge für die Ferienfreizeit einzubringen, welche oft auch realisiert wurden.

Gefeierte Bühnenstars

Am Tag darauf setzten sich die Teilnehmer mit dem Thema Gesundheit auseinander und wie sie mit Kinderrechten zusammenhängt. Mittags fand ein Zeltlager-Festival statt, bei dem einerseits die Bühnenstars abgefeiert wurden, andererseits auch einige kleine Spaßwettbewerbe gespielt wurden.

Ein Highlight für die meisten stand am darauffolgenden Tag an: Zela-vs-Wild. Wie im vergangenen Jahr wurden die Kinder und Teamer vollbepackt in fünf Gruppen aufgeteilt und per Auto an einem unbekannten Ort ausgesetzt. Das oberste Ziel war, zurück nach Lackendorf zu finden. Durch Aufgaben konnten sich Tipps oder Gegenstände erkauft werden, die den Weg zurück erleichterten. An diesem Abend übernachteten alle unter freiem Himmel, bevor bis Nachmittag des nächsten Tages alle erschöpft, aber auch glücklich wieder eintrudelten.

Besondere Förderung

Tags darauf haben sich die Kinder in Bezug auf das Thema damit befasst, warum Menschen mit Behinderungen manchmal besonders gefördert werden müssen. Am Mittag wurde ein Drohbrief gefunden, in dem Fahnendiebe ankündigten, die Lagerfahne klauen zu wollen. Daraufhin wurde die Fahne abends von den älteren Kindern bewacht, während die kleineren Kinder eine Nachtwanderung absolvierten. Leider blieb die Fahnenwache erfolglos, sodass die Fahne durch die Erfüllung einer Aufgabe zurückerkämpft werden musste.

Nach dieser Nacht waren alle froh, dass am nächsten Tag eine Stunde länger als üblich geschlafen werden konnte. Zudem fand Tag ein selbstgestalteter Gottesdienst statt, da Pfarrer Albrecht verhindert war. Vervollständigt wurde der Tag mit einem besonderen Sportturnier, einer Wasserschlacht und vom „Bunten Abend“. An diesem durften die Kinder Auftritte vorführen, allein oder in Gruppen, welche sie geübt hatten.

Am letzten Tag wurde in einem Impuls auf die Woche zurückgeschaut, bevor sich alle verabschiedeten. Ein besonderer Dank gilt der SpVgg Stetten-Lackendorf für die Bereitstellung des gesamten Sportgeländes und der guten Kooperation.

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