Feuerwehr Schramberg übt
: Unter realen Bedingungen Brände gelöscht

Erstmal konnten alle fünf Abteilungen der Gesamtfeuerwehr Schramberg an einer Ausbildung zur Bekämpfung eines Realitätsbrands teilnehmen.
Von
Stephan Wegner
Oberndorf
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18 Angehörige der Feuerwehr aus allen Abteilungen übten das Bekämpfen eines Brandes unter realen Bedingungen im bayerischen Külsheim.

Feuerwehr

18 Mitglieder der Feuerwehr aus allen fünf Abteilungen waren dazu in das International Fire and Rescue Trainings-Zentrum (I.F.R.T) nach Külsheim in der Nähe von Tauberbischofsheim gefahren.

Ziel der Ausbildung war es, so die Feuerwehr auf Anfrage, hauptsächlich die Atemschutzgeräteträgerinnen und -geräteträger unter realistischsten Bedingungen auf den Ernstfall und die Maßnahmen bei Wohnungs- und Gebäudebränden vorzubereiten.

Durch die Möglichkeiten des Ausbildungs-Zentrums in Külsheim, besteht die Möglichkeit realitätsnahe Verhältnisse nachzustellen.

So lernten die Teilnehmer laut der Feuerwehr zuerst in der Theorie, wie sich ein Feuer entwickelt, was die Anzeichen einer bevorstehenden Rauchgasdurchzündung und oder einer Rauchgasexplosion sind und vor allem wie man die drohende Gefahr richtig bekämpft, um einerseits Menschenleben retten zu können, aber sich auch selbst nicht in Gefahr zu bringen.

Im Anschluss an den Theorieblock wurde das Erlernte dann in die Tat umgesetzt.

Unter fachkundiger Anleitung des fünfköpfigen Ausbilderteams konnten die Teilnehmer die Entwicklung von Temperatur, Rauch und Brandverlauf beobachten und die Gefahren und Informationen der verschiedenen Rauchschichten lesen lernen.

Unter gesicherten Bedingungen wurde gezielt ein falsches Vorgehen und die damit verbunden Folgen aufgezeigt, sowie im Anschluss das richtige Vorgehen gelehrt und trainiert.

Mit eigenen Strahlrohren

Um optimal trainieren zu können, fand die Ausbildung mit den in Zukunft standardisierten und einheitlich beschafften Strahlrohren der Gesamtwehr und den eigenen Wärmebildkameras statt.

So konnten die Teilnehmer das Handling der eigenen Technik unter fachkundiger Anleitung erlernen und trainieren.

Das erlernte Wissen kann so nun durch die Teilnehmer auch in die Ausbildung an den jeweiligen Abteilungsstandorten der Feuerwehr Schramberg einfließen.

„Ein lehrreicher Tag“

„Alles in allem ein interessanter und höchst lehrreicher Tag, bei dem die Atemschutzgeräteträgerinnen und Atemschutzgeräteträger ihr Wissen auffrischen und erweitern konnten, um im Ernstfall optimal vorbereitet zu sein und solche Einsatzlagen mit größtmöglichem Erfolg und Sicherheit abarbeiten zu können“, so Stadtbrandmeister Patrick Wöhrle.

Seit einiger Zeit ist die Feuerwehr Schramberg übrigens unter feuerwehrschramberg auch auf Instagram unterwegs.

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