Feier mit Wettkämpfen: Tennenbronner Waldfest bietet reichlich Blasmusik

Der Musikverein Epfendorf begeistert mit Polkas und Marschmusik.
Annika Benner- Traditionelles Waldfest am Waldrand: Viele Besucher, Blasmusik und Gaudispiele.
- Musikverein Epfendorf eröffnete mit Märschen und Polkas, Finale mit „Schwarzwaldmarie“.
- Ab 20.30 Uhr spielte Unterkirnach, während vier Teams in drei Spielen antraten.
- Gaudispiele entschieden sich im dritten Durchgang – Epfendorf zwei gewann vor Unterkirnach.
- Sonntag spielten Triberg, das Jugendorchester Tennenbronn und Langenschiltach; „Heimwegtäschle“ neu.
Die Zusammenfassung wurde durch künstliche Intelligenz erstellt.
Den musikalischen Auftakt gestaltete der Musikverein Epfendorf, welcher der Einladung der Harmonie gerne gefolgt war. „Das Fest am Waldrand ist immer etwas Besonderes“, freuten sich die Musiker über ihren Auftritt. Kurzfristig konnte auch das Schlagzeug noch mit einem Musiker des befreundeten Musikvereins Betzweiler besetzt werden. Fast zwei Stunden lang begeisterten die Epfendorfer mit Märschen, Polkas und weiteren Klassikern der Blasmusik. Den Abschluss bildete die „Schwarzwaldmarie“, begleitet vom Applaus des Publikums und einem mitgereisten Fanclub. Durch den Abend führten Ewald und Thomas, die zu Beginn noch Mitspieler für die Mannschaftsgaudi suchten.
Ab 20.30 Uhr übernahm der Musikverein Unterkirnach die musikalische Unterhaltung, während vier Mannschaften ihre Kräfte bei den Gaudispielen maßen. Neben zwei Teams aus Epfendorf traten Unterkirnach sowie die Tennenbronner Gruppe „Barfuß Jerusalem“ gegeneinander an.
Den Auftakt machte das Dosenwerfen. Jedes Teammitglied durfte drei Bälle werfen, wobei ein Mitglied des Teams Unterkirnach in einer starken Runde 14 von 15 Dosen abräumte und damit mindesten eine Einzel-Bestleistung aufstellte. Beim zweiten Spiel entschied ein Glücksrad über die Aufgaben – von Pantomime und Erklären bis zu Montagsmaler oder Lied-Gurgeln –, was bei Teilnehmern und Zuschauern gleichermaßen für Erheiterung sorgte.
Wer den Sieg holte
Die Entscheidung fiel im dritten Spiel. Hier mussten zunächst fünf Nägel möglichst schnell in einen Baumstamm geschlagen und anschließend drei miteinander verbundene Bierkrüge gleichzeitig geleert werden. Strafsekunden gab es etwa für unvollständig eingeschlagene Nägel (pro Zentimeter). Eine Verwechslung von Bier und Apfelsaft verzögerte den Start des führenden Teams aus Unterkirnach und sorgte für Schmunzeln.
Bis vor dem letzten Durchgang lagen alle Teams eng beieinander. Mit einer starken Schlussleistung sicherte sich schließlich Epfendorf zwei den Gesamtsieg vor Unterkirnach. Rang drei belegte Epfendorf eins, während „Barfuß Jerusalem“ den vierten Platz erreichte. Neben einer Holzurkunde wurden Bierpreise und ein Gutschein für die Aperol-Bar vergeben.
Programm am Sonntag
Auch am Sonntag lockte das Waldfest zahlreiche Besucher an den Waldrand. Für die musikalische Unterhaltung sorgten die Stadt- und Kurkapelle Triberg, das Jugendorchester Tennenbronn und der Musikverein Langenschiltach.
Erstmals bot der Musikverein Harmonie zudem ein „Heimwegtäschle“ mit Wegbier, Verpflegung und einer kleinen Überraschung für einen leichteren Heimweg an.








