Fasnet in Schramberg
: Bach-na-Fahrer sind hart im Nehmen

Am Abend vor der Bach-na-Fahrt findet traditionell die Taufe der Erstfahrer statt: Abgeholt wurden die mutigen Täuflinge vom Neptun (Tobias Wernz) am Bach-na-Fahrer-Zuber des Narrenbrunnens und zum Kirchenbach an der Kirche St. Maria geführt. Fünf Erstfahrer haben die Prüfung geschafft.
Von
Johannes Fritsche
Oberndorf
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  • Sechs Prüflinge mussten sich der Prozedur unterziehen – es sind jedes Jahr sechs, so dass es sein kann, dass ein Neufahrer nicht gleich im ersten Jahr seines Fahrens getauft wird.

    Fritsche
  • Bach-na-Taufe am Vorabend der Fahrt

    Johannes Fritsche
  • Bach-na-Taufe am Vorabend der Fahrt

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Diesmal standen Emma Mettmann, Emil Woodtli aus Lachen (für Andreas Flaig), Carolin Graf, Andreas Schleicher, Marcus King und zusätzlich Simon Hafner wie die armen Sünder weiß gewandet am Ufer des Kirchenbachs und stellten sich der Prüfung.

Glitschiger Rollmops

Zunächst eine braune Brühe (echtes Kirchbachwasser?) und dann einen glitschigen Rollmops hinunterwürgen, danach die Waschung des Gesichts mit trüben Kirchbachwasser, anschließend wurde das Gleichgewichtsgefühl gefordert: Die Täuflinge mussten auf im Wasser liegenden Planken balancieren, die von erbarmungslosen Bach-na-Fahrern mit kräftigen Tritten in Bewegung gesetzt wurden, dabei galt es gleichzeitig nach einer aufgehängten Wurst zu schnappen. Einige landeten bereits da schon im Kirchbach und wurden batsch-nass.

Über die Rampe in den Bach

Schließlich folgte noch mit viel Schwung die Fahrt im Originalzuber von der steilen Rampe in den Bach. Wer dabei noch nicht gekentert im Wasser gelandet war, wurde dann von Neptun mit einer Kanne Kirchbachwasser über den Kopf getauft.

Aber am Ende bestanden alle sechs die harte Prüfung und dürfen bei der Da-Bach-na-Fahrt am Montag an den Start gehen.

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